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Substanz
Crack und Freebase werden aus Kokain hergestellt. Durch das Aufkochen mit Backpulver werden Crack- "Steine" gewonnen. Freebasen ist das Erhitzen von
Kokain mit Wasser, Ammoniak oder Äther (hohe Explosionsgefahr). Crack enthält im Gegensatz zu Freebase noch sämtliche Unreinheiten.

Konsumform
Crack: Rauchen
Freebase: direkt nach Herstellung inhalieren

Wirkung
Beim Konsum entsteht ein kurzer flashartiger Rausch, je nach Konsumform etwa 3-15 Minuten, der innerhalb von Sekunden nach dem Konsum einsetzt.
Nach dem Abklingen der Wirkung entsteht ein extremer Drang zum erneuten konsumieren, ausgelöst durch starke Depressionen. Eine starke euphorische Wirkung kombiniert mit dem Gefühl extremer Leistungsfähigkeit und Wachheit sind Merkmale eines Crack- bzw. Freebase-Rausches. Außerdem werden Appetit und Müdigkeit unterdrückt. Die Körpertemperatur steigt und die Pupillen weiten sich. Nebenwirkungen können sein: Blutdruckerhöhung, Verengung der Blutgefäße (Infarkt-Gefahr) und Durchblutungsstörungen, Angstgefühle, Schlafstörungen und Reizbarkeit sowie Schädigungen der Schleimhäute.
Der lang anhaltende Konsum führt zu starken Schädigungen an Leber, Hirn, Lunge und Atemwegen. Außerdem magern viele Dauerkonsumenten ab und haben extrem schlechte Zähne ("wegfaulen" bedingt durch Kalziumentzug).
Beim Crack-/ Freebase- Konsum kann sich sehr schnell eine starke psychische und physische Abhängigkeit entwickeln.


Safer Use
Um das Risiko des Crack-/ Freebasekonsums zu reduzieren, solltest du unbedingt einiges beachten:

Sorge für eine dir angenehme Umgebung.
Vor und nach der Einnahme solltest du vitaminreich essen und trinken, da Crack und Freebase dem Körper wichtige Vitamine und Mineralstoffe entziehen.
Um Überdosierungen zu vermeiden, ist es immer besser, mit einer geringeren Menge zu beginnen.
Du solltest unbedingt auf Mischkonsum mit anderen Drogen verzichten, um das Risiko gesundheitlicher Schäden nicht zu erhöhen und um unerwünschte Wechselwirkungen zu vermeiden.
Reinige die Crack- Pfeife nach jedem Gebrauch gründlich, damit verringerst du Erkrankungen der Atemwege durch Ablagerungen am Pfeifengrund.
Generell ist das Einlegen von Konsumpausen ratsam.
Auch wenn es schwer fällt, versuche möglichst lange Konsumpausen einzulegen.
Bei Notfällen: Giftnotruf : 0361 730730 oder Notruf 112.

BtMG
Erwerb, Handel und Herstellung von Crack/ Freebase ist laut BtMG verboten.


Schwangerschaft
Der Konsum während der Schwangerschaft kann zu starken Schädigungen des ungeborenen Babys führen - "Crack-Babys". Es erhöht sich das Risiko von Fehlbildungen beim Neugeborenen, wie z.B. Defekte des Zentralnervensystems, Herzfehler wie Herzrhythmusstörungen, Gefäßverengungen und Fehlbildungen im Bereich des Urogenitaltrakts (Nieren, Harnableitungen, Geschlechtsorgane). Die Reduzierung des Blutflusses im Mutterkuchen führt zu Entwicklungs- und Wachstumsstörungen des Föten, da eine Verminderung des Nähr- und Sauerstoffangebots vorliegt. Weiterhin besteht die Gefahr einer akuten und chronischen Leistungsschwäche der Plazenta. Allgemein stellt die Verminderung des uteroplazentaren Blutflusses und die Verengung der Blutgefäße durch Konsum von Crack während der Schwangerschaft, ein erhöhtes Risiko für Mutter und Kind dar. Auftretender akuter Bluthochdruck bei der Schwangeren kann zu einer vorzeitigen Plazentalösung führen. Ebenso kann sich der Konsum während der Schwangerschaft in einem verhältnismäßig kleinem Kopfumfang des Kindes ausdrücken und sich im späteren Verlauf in einer Verhaltensstörung manifestieren. Ebenfalls gefährlich sind Fehlbildungen durch Gefäßverengungen, welche zu Hirnzysten und Hirnblutungen nach der Geburt führen können. In den ersten Entwicklungsetappen weisen die Neugeborenen eine erhöhte ausgeprägte Zittrigkeit sowie verminderten Appetit auf. Sie reagieren auf Umgebungsreize sehr schreckhaft und ihre Feinmotorik sowie der Tag-Nacht-Rhythmus sind gestört. Zu den weiteren Folgen zählen Hyperaktivität und eingeschränkte psychosoziale Wahrnehmung in den ersten drei Jahren. Auf Grund dieser sehr wahrscheinlichen, schwerwiegenden Entwicklungsschäden und den Risiken für Mutter und Kind, welche lebensbedrohlich sind und zum Verlust des Kindes führen können, empfehlen wir den Konsum in der Schwangerschaft und der Stillzeit unbedingt zu unterlassen.


Laut § 29 ff Betäubungsmittelgesetz werden für Herstellung/ Anbau, Handel, Einfuhr/ Ausfuhr, Abgabe, Besitz u.ä. von Betäubungsmitteln Freiheitsstrafen von bis zu 5 Jahren oder Geldstrafen verhängt.
Deshalb möchten wir, dass Drogerie-Team, hiermit ausdrücklich darauf hinweisen, das die hier aufgeführten Darstellungen rein informativen Charakter besitzen.
Sie stellen keine Anleitung bzw. Aufforderung zum Konsum illegaler sowie legaler Drogen dar.

 
 
 
Präventionszentrum Erfurt
 
 
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