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Substanz
Kratom (Mitragyna religiosa, Mittragyna speciosa), auch Roter Sentolbaum genannt ist ein tropischer Strauch oder Baum, der in den sumpfigen Gebieten Thailands sowie der Malaiischen Halbinsel bis hin nach Borneo und Neuguinea heimisch ist. Die Pflanze wird 3 bis 4 Meter hoch, kann aber auch bis zu einer Höhe von  16 Metern anwachsen. Volkstümlich auch:  Biak, Gra-tom, Biak-Biak, Katawn, Krton, Mabog, Mambog oder Mitragyne genannt.
Kratom ist eine entheogenische Pflanze, die viele verschiedene Verwendungen hat. Erst seit kurzem wird Kratom als Freizeitdroge benutzt, da es narkotische Effekte hat.
Der Hauptwirkstoff ist das psychoaktive Mitragyn, ein Indoalkaloid das hauptsächlich in den Blättern vorkommt. Mitragyn ist ein Opioidagonist, was bedeutet dass es eine Neigung für die Opioidrezeptoren in deinem Gehirn und somit eine analgetische Wirkung hat. Diese Rezeptoren beeinflussen den Gemütszustand und Angstgefühle. Mitragyn bindet sich zu diesen Rezeptoren und verbessert somit den Gemütszustand und gibt ein euphorisches Gefühl,  wie auch andere Opiate (Heroin und Opium).

Konsumform
Die getrockneten Blätter des Baums können geraucht, gekaut oder zu dem "kratom" bzw. "mambog" genannten Extrakt verarbeitet werden. Gebräuchlich ist auch einen Tee davon zuzubereiten.  Auch die frischen Blätter können gekaut werden.

Wirkung

Kratom wirkt in geringen Mengen erregend, stimulierend, geistesaktivierend (wachmachend) und antidepressiv, in Höheren Dosen aber auch dämpfend.
In seiner dämpfenden Wirkung kann es mit Opium verglichen werden und wird "inoffiziell" auch als Substitut (Ersatzstoff) von Opium angewandt.
Gleichzeitig wirkt es stimulierend wie Coca (Kokain). Seine Wirkung ist also recht widersprüchlich. Beim Kauen der frischen Blätter setzt die Wirkung nach ca. 5 bis 10 Minuten ein. Traditionell wird Kratom von Thai-Bauern, Viehzüchtern und Arbeitern als Stimulant benutzt, um ihre harte Arbeit verrichten zu können. Die Wirkungsdauer beträgt je nach Menge 2 - 6 Stunden. Kratom wird gegen Durchfall, als Wurmmittel, Amphetaminersatz und als Antidepressivum eingesetzt. Ausserdem ist es bei Vergiftungen ein gutes Magenmittel.

Safer Use

Kratom hat ein bei vernünftigem Konsum geringes Suchtpotential das mit Koffein vergleichbar ist. Täglicher Konsum wird nicht empfohlen, da sich sonst schnell eine Toleranz aufbaut. Ein über mehrere Jahre anwährender Dauergebrauch kann zu Hautverfärbungen, insbesondere der Gesichtshaut und zu starkem Gewichtsverlust führen.
Von Mischkonsum mit anderen Mitteln ist generell abzuraten. MAO-Hemmer und Kratom vertragen sich überhaupt nicht.

Schwangerschaft

Schwangeren und Kindern ist ebenfalls abzuraten Kratom zu konsumieren, da keinerlei Erkenntnisse über die Verträglichkeit bestehen.

Rechtslage
Kratom unterliegt nicht dem BtMG. Besitz, Erwerb und Handel sind in Deutschland nach dem Betäubungsmittelrecht nicht strafbar. Unabhängig davon können pharmakologisch wirksame Stoffe als sog. Funktionsarzneimittel nach § 2 Abs. 1 des Arzneimittelgesetzes (AMG) angesehen werden. Der Stoffbegriff des Arzneimittelgesetzes umfasst nicht nur chemisch synthetisierte Stoffe, sondern auch Pflanzen, Pflanzenteile, Pflanzenextrakte usw. (vgl § 3 AMG). Der Handel oder die Abgabe von Kratom könnte deshalb als verbotener Handel oder Abgabe nach den §§ 95, 96 des Arzneimittelgesetzes strafbar sein, wobei bisher keine Urteile dazu vorliegen.
In Thailand, Burma, Bhutan, Finnland, Dänemark, Litauen, Polen, Malaysia, Vietnam und Australien darf der Kratombaum nicht konsumiert werden. Seit Februar 2010 ist Kratom auch in Rumänien verboten.



 
 
 
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