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Substanz
Die Pflanze Kanna, Channa oder auch Kaugoed genannt, ist heute unter dem botanischen Namen Sceletium Tortuosom bekannt. Erstmal tauchte diese Pflanze bei den südamerikanischen Hottentotten als eine Genussmittel zum Kauen, Rauchen oder Schniefen auf. Die Pflanze kann bis zu 30 cm groß werden und ist der Familie der Aizoaceae (auch Eisenkraut) zuzuordnen. Sie ist als ein Kraut zu beschreiben und weist einen fleischigen Stiel mit niedrigen Ästen auf. Die Blätter und die Wurzel sind ebenfalls fleischig, zudem bringt diese Pflanze blassgelbe Blüten hervor. Für die Herstellung der Kanna sind alle Teile der Pflanze  verwendbar.

Konsumform

Die pulverisierte Form der Substanz wird häufig in Kombination mit Alkohol konsumiert für ca. 10 min im Mund bewahrt und später ausgespuckt, sodass die Substanz über die Schleimhäute aufgenommen wird. Bei einer ungefähren Menge von 50 mg nach 30 min ist eine ruhige Gelassenheit zu erwarten. Ebenso werden zerkleinerte Teile der Pflanze geraucht bzw. als Pulver geschnieft.

Wirkung

Die Inhaltsstoffe sind Alkaloide Mesembrin, Mesembrinin und Turtuosamin. Diese Stoffe haben eine schmerzlindernde, kreislaufstimulierende Wirkung und weisen auch kokainähnliche Charakteristika auf.
Die typische Wirkung kleinerer Mengen führt zu einer Befreiung von Angst und Stress, sodass eine  Art meditative Ruhe bis hin zu Euphorie und Selbstbewusstseinssteigerung entsteht. Weiterhin fallen bei einer maximalen Wirkungszeit von ca. 2 Stunden Minderwertigkeitsgefühle weg.

Nebenwirkungen

Bei einem Mischkonsum mit Cannabis und/ oder Alkohol und Kanna kann dies zu leichten Visionen, Schwindel, Unwohlsein bis hin zur Orientierungslosigkeit bei Überdosierung führen. Werden Cannabis und Kanna auf einander folgend konsumiert, so ist die Wirkung von Hanf deutlich erhöht. Außerdem können Gleichgewichtsstörungen sowie leichte Kopfschmerzen auftreten. Auf eine längere Sicht hin besteht die Gefahr, dass verborgene Psychose durch den Konsum dieser Substanz hervorgerufen wird.
Weitere Nebenwirkungen sind allerdings nicht bekannt, dennoch schließt dies nicht aus, dass es weitere gibt.

Safer Use

Insgesamt ist betrachtet, sind die eigene Stimmung (SET) sowie das Umfeld (SETTING), wie beispielsweise Freunde, die einfach mit dabei sind und Acht geben können. Wichtig ist, dass du in Situationen, in denen du schlecht drauf bist, Panik oder Angst hast in keinem Fall konsumierst!

Rechtslage

In Deutschland unterliegt Kanna nicht dem Betäubungsmittelgesetz und kann in Headshops erworben werden.

Quelle: drugscouts


 
 
 
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