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Substanz
Ketamin ((RS)-2-(2-Chlorphenyl) -2- (methylamino) cyclohexanon) ist ein Narkosemittel, welches primär in der Tiermedizin eingesetzt wird. Es ist jedoch auch in der Humanmedizin gebräuchlich, zur Einleitung und Durchführung von Vollnarkosen und zur Schmerzstillung in der Notfallmedizin. Ketamin liegt in der Regel flüssig vor. In England gibt es Ketamin auch in Pillenform, wo es häufig mit
Ecstacy verschnitten wird.
Ketamin wird z.B. auch "K", "Ket", "Keta", "Super-K", "Special K", "Kate", "Kitty" und "Vitamin K" genannt.


Konsumform
Die flüssige Lösung wird sowohl oral als auch intramuskulär (in die Muskeln) oder intravenös (in die Vene) konsumiert. In kristalliner Form kann es geschnupft werden. Die Pillen werden geschluckt.


Wirkung
Die Wirkung von Ketamin tritt nach wenigen Sekunden (gespritzt), nach  3-10 min (gesnieft) bzw. nach 15-20 min (geschluckt) ein. Die Wirkungsdauer hält zwischen 0,5-3 Stunden an.
Während des Rausches sind das Geschmacks- und Geruchsempfinden ausgeschaltet, die Redelust und Emotionen herabgesetzt. Halluzinationen und ein Leichtigkeitsgefühl treten auf. Dies kann so weit gehen, dass man sich komplett losgelöst von Umwelt und Körper fühlt bzw. keine Grenzen zwischen sich und der Umgebung wahrnimmt. Zudem schränkt Ketamin die Handlungsfähigkeit und Wahrnehmungsleistung ein. Blutdruck und Puls sind erhöht. Vor allem bei Bewegung können Übelkeit und Erbrechen auftreten. Deshalb sollte Ketamin nicht auf vollen Magen eingenommen werden. Angstzustände sind möglich! Das Sprechen kann äußerst anstrengend sein und die Sprache verwaschen und lallend. Eine Hirndrucksteigerung wird häufig beobachtet, ebenso eine Erhöhung des Innenaugendrucks. Sehstörungen sowie vermehrter Speichel- und Tränenfluss können ebenfalls auftreten.
Nach dem Rausch können noch lange ein Schwächegefühl und paranoide Phasen auftreten. Bei einer Überdosis kann es zum Ketamindelirium kommen, welches als "k-hole" bezeichnet wird.
Die Langzeitnebenwirkungen des Ketamin-Konsums sind bisher nicht erforscht! Sicher ist jedoch, dass Erinnerungslücken, Toleranzentwicklung und psychische Abhängigkeit auftreten, sowie Psychosen ausgelöst werden können!


Safer Use
Um die Risiken, die durch den Konsum von Ketamin entstehen zu reduzieren, solltest du einige Hinweise beachten:

Vom Mischkonsum mit anderen legalen sowie illegalen Drogen ist aufgrund unvorhersehbarer gesundheitlicher Folgen abzuraten.
Personen mit folgenden körperlichen Beschwerden sollten auf keinen Fall Ketamin konsumieren: Bluthochdruck, Herzstörungen, Depressionen, Grüner Star.
Auf Ketamin besteht eine erhöhte Unfallgefahr und Verletzungsgefahr. Deswegen besser nicht allein und nicht in gefährlicher Umgebung (Baustellen, ächer) konsumieren.
Ketamin ist keine Tanz- bzw. Partydroge!
Insbesondere bei einer Ketamin-Einnahme ab 50 mg sollten bequeme Sitz- bzw. Liegemöglichkeiten vorhanden sein.
Je höher man dosiert, umso wahrscheinlicher bzw. schneller tritt eine Narkose ein.
Achte des Weiteren auf eine dir angenehme und vertraute Umgebung, da diese maßgeblichen Einfluss auf den Rausch hat (Setting).
Ketamin sollte nicht auf vollen Magen eingenommen werden, also mindestens eine Stunde vorher nichts essen.
Während des Rausches hörst du einige Frequenzen nicht mehr, dennoch solltest du  Musik leise hören bzw. Ohrstöpsel verwenden, um dein Hörvermögen nicht zu schädigen.
Bei Notfällen: Giftnotruf : 0361 730730 oder Notruf 112.

BtMG
Ketamin ist verschreibungspflichtig und darf nicht frei gehandelt werden.


Schwangerschaft
Zu diesem Punkt, liegt leider noch nicht viel Literatur vor. Dennoch ist damit zu rechnen, dass Ketamin die Plazenta passieren kann und somit den Fötus schädigt. Oft verursacht Ketamin eine starke Übelkeit und führt zu Erbrechen. Dadurch wird der Körper stark geschwächt und gerät in ein Ungleichgewicht. Es ist darauf hinzuweisen, dass durch die mögliche Bewusstlosigkeit, mit einer Unterversorgung des Organismus, auch das ungeborene Leben geschädigt wird. Zudem ist durch die Verletzungs- und Selbstschädigungsgefahr, im Sinne von möglichen Stürzen, der Fötus gefährdet.
Es besteht die Gefahr, sich zu verletzen und es nicht einmal zu merken, da das Schmerzempfinden mehr oder weniger ausgeschaltet ist.
Ketamin kann auch in die Muttermilch gelangen.
Wir geben zu bedenken, dass allein ein psychisches Ungleichgewicht, Angst- oder Panikzustände bei der Mutter, sich erheblich auf die psychische Verfassung des Kindes auswirken kann.
Die Einnahme von Drogen während der Schwangerschaft und Stillzeit sollte unbedingt unterlassen werden.


Laut § 29 ff Betäubungsmittelgesetz werden für Herstellung/ Anbau, Handel, Einfuhr/ Ausfuhr, Abgabe, Besitz u.ä. von Betäubungsmitteln Freiheitsstrafen von bis zu 5 Jahren oder Geldstrafen verhängt.
Deshalb möchten wir, das Drogerie-Team, hiermit ausdrücklich darauf hinweisen, dass die hier aufgeführten Darstellungen rein informativen Charakter besitzen.
Sie stellen keine Anleitung bzw. Aufforderung zum Konsum illegaler sowie legaler Drogen dar.

 
 
 
Präventionszentrum Erfurt
 
 
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