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Substanz
Die chemische Bezeichnung von LSD ist d-Lysergsäurediäthylamid-25. Das halbsynthetische Produkt wird aus dem Mutterkornpilz gewonnen. Die Substanz ist farb-, geruchs- und geschmacklos und wird meist als Löschpapier- bzw. Papierstückchen ("Trips", "Pappen"), welche mit LSD benetzt wurden, in Umlauf gebracht. Seltener kann man es in Form von kleinen Tabletten ("Micros"), welche aus winzigen Filzköpfen oder Gelatine bestehen, bekommen. LSD gibt es aber auch in Kapselform. Der Wirkstoffgehalt ist dabei starken Schwankungen unterlegen (zw. 50 und 200 Mikrogramm). "Micros" sind meist extrem hoch dosiert (bis 250 Mikrogramm). Szenenamen sind u.a. "Acid", "Pappen", "Trips", "Säure", "Blotters" oder auch "Blots".

Konsumform
Die Aufnahme erfolgt meist über den Speichel (Schleimhäute) durch Schlucken oder auch über die Haut.

Wirkung
Die Wirkung setzt nach ca. 30-60 Minuten ein und lässt nach 6 Stunden nach, kann aber auch bis zu 12 Stunden anhalten.
LSD ähnelt chemisch dem Neurotransmitter Serotonin, welches im Gehirn die Steuerung bestimmter Prozesse wie die Stimmung, den Schlaf- und Wachrhythmus des Körpers usw. übernimmt. Der Wirkstoff setzt an verschiedenen Rezeptoren im Gehirn an. Dadurch kommt es zu einer Reizüberflutung, da die Rezeptoren falsch angesprochen werden.
Die Folgen sind Halluzinationen, welche sich auf alle Sinne auswirken können. Emotionen, Töne und Farben werden anders wahrgenommen. Des Weiteren kommt es zu Stimmungsveränderungen, Bewusstseinserweiterung (die Welt mit anderen Augen sehen/ hinter die Dinge sehen), Zeitverschiebungen (alles wird langsamer), Überlagerung von Sinneswahrnehmungen (Töne schmecken, Farben riechen) etc.... Es kommt zu einem Anstieg der Körpertemperatur, der Pulsfrequenz, des Blutdrucks und des Blutzuckerspiegels. Die Pupillen weiten sich. Außerdem kann es in der Anfangsphase zu Übelkeit und Erbrechen kommen.
Gefahren des Konsums können sein: Unsicherheit, Orientierungsstörungen und unkontrollierbare Angstzustände ("Horrortrips"). Die größte Gefahr beim LSD-Gebrauch liegt darin, dass die Konsumenten einen Zustand krankhafter Selbstüberschätzung aufweisen, wobei der Gedanke fliegen zu können oder die Annahme unverletzbar zu sein, sehr typisch sind. Während des Konsums kann es zum so genannten "Hängen bleiben" (das Nichtverarbeiten eines Rausches) kommen.
Besonders nach der Einnahme von Halluzinogenen können "Flashbacks" auftreten, d.h. dass selbst nach Tagen oder Wochen Symptome, die durch die psychoaktive Substanz hervorgerufen worden sind, erneut auftreten können. Diese halten einige Sekunden bis Minuten an und treten spontan auf. Allerdings ist die Ursache hierfür noch nicht gefunden.
LSD kann der Auslöser von schweren Psychosen, Depressionen und Phobien sein. Des Weiteren führt regelmäßiger Konsum zu Persönlichkeitsveränderung und einer Änderung der Selbstwahrnehmung.
Bei regelmäßigem Konsum kommt es zu einer Toleranzbildung (um die gleiche Wirkung zu erreichen, ist eine höhere Dosis notwendig). Die Gefahr einer psychischen Abhängigkeit ist gegeben.

Safer Use
Um das entstehende Risiko durch die Einnahme von LSD zu reduzieren, solltest du unbedingt einiges beachten:
Wenn du dich in psychiatrischer Behandlung befindest, Herz-Kreislaufkrankheiten hast oder an Krampfanfällen, Epilepsie leidest, solltest du unbedingt auf den Gebrauch von LSD verzichten.
Niemals solltest du LSD nehmen, wenn du ein Fahrzeug zu führen hast, schlecht drauf bist oder Angst hast.
Der Rauschzustand ist immer abhängig von Set (innerer Zustand) und Setting (Umfeld), insbesondere bei Halluzinogenen, wie bei LSD!
Beim Gebrauch von LSD muss dein Umfeld (Setting) stimmen.
Ein positives Wohlbefinden (Set) und eine Vertrauensperson in deiner Nähe können dir helfen, schwierige Situationen zu vermeiden.
Den Mischkonsum mit anderen Drogen, auch Alkohol, solltest du auf jeden Fall unterlassen, da die Wechselwirkungen nicht berechenbar sind.
LSD solltest du nicht auf vollen Magen einnehmen, da sich dadurch die Wirkung verzögern kann.
LSD ist keine Partydroge! Da deine Sinnesorgane auf Party regelrecht überflutet werden, können "Horrortrips" die Folge sein.
Auf halluzinogenen Reisen ist die Lust auf Sex häufig stark ausgeprägt. Denk dran: Zum Safer Use gehört auch Safer Sex: Vorbereitung ist alles, deshalb Kondome, wasserlösliche Gleitcreme (fetthaltige Gleitcreme lässt Kondome undicht werden) etc. immer schön griffbereit haben!
Nach einem Trip braucht dein Körper die Möglichkeit sich zu entspannen und es ist wichtig, ausreichend zu schlafen.
Nach schlechten Erlebnissen solltest du versuchen, dich auf schöne Dinge einzulassen. Wenn du das Gefühl hast, allein nicht mehr klar zu kommen, dann wende dich an deine Freunde, an uns oder suche eine Beratungsstelle in deiner Nähe auf.
Bei Notfällen: Giftnotruf: 0361 730730 oder Notruf 112.

BtMG
Erwerb, Handel und Herstellung von LSD sind laut BtMG verboten.

Schwangerschaft
Es besteht das Risiko einer Frühgeburt durch LSD-Konsum während der Schwangerschaft, wegen der gebärmutterkontrahierenden Wirkung. Trotz fehlender Literatur zu diesem Thema, möchten wir an dieser Stelle unbedingt darauf hinweisen, dass LSD in der Schwangerschaft in jedem Fall gefährlich ist. Wir geben zu bedenken, dass allein ein psychisches Ungleichgewicht, Angst - oder Panikzustände bei der Mutter, sich erheblich auf die psychische Verfassung des Kindes auswirken kann.
Die Einnahme von Drogen während der Schwangerschaft und Stillzeit sollte unbedingt unterlassen werden.

Laut § 29 ff Betäubungsmittelgesetz werden für Herstellung/ Anbau, Handel, Einfuhr/ Ausfuhr, Abgabe, Besitz u.ä. von Betäubungsmitteln Freiheitsstrafen von bis zu 5 Jahren oder Geldstrafen verhängt.
Deshalb möchten wir, das Drogerie-Team, hiermit ausdrücklich darauf hinweisen, dass die hier aufgeführten Darstellungen rein informativen Charakter besitzen.
Sie stellen keine Anleitung bzw. Aufforderung zum Konsum illegaler sowie legaler Drogen dar.

 
 
 
Präventionszentrum Erfurt
 
 
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