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Breaking Meth




"K.O. - ich lasse mich nicht abhängen"

Sehr geehrte Damen und Herren,

aus Anlass der 25-er Jubiläen des Frauenzentrums Brennessel und der Erfurter Gleichstellungstelle/Frauenbüro wollen wir einen genderspezifischen Blick auf die Suchtkrankenhilfe wagen.

Mit der Informationskampagne „K.O. – ich lasse mich nicht abhängen!“ möchten wir informieren, sensibilisieren und optimieren. Mit welchen Methoden und in welchem Setting kann man Frauen mit Suchtproblemen optimal helfen?

Die Mitglieder des Vorbereitungsteams:

  • Präventionszentrum der SiT Suchthilfe in Thüringen
  • Bereich Kinder- und Jugendschutz im Jugendamt Erfurt
  • LAG der Frauenzentren Thüringen
  • SB Kriminalitätsbekämpfung der Landespolizeiinspektion Erfurt
  • LAG der Thüringer Gleichstellungsbeauftragten

laden Sie ganz herzlich zu den Veranstaltungstagen im Jahr 2015 ein.

11.03.2015 "Frauen und Abhängigkeiten" 10.00 Uhr

10.04.2015 "K.O.-cktail? - Party!" 22.00 Uhr

06.05.2015 "K.O.-Tropfen - fiese Droge im Glas" 10.00 Uhr

01.07.2015 "Frauen und Crystal Meth" 12.30 Uhr

30.09.2015 "Frauen und Medikamentenabhängigkeit" 10 Uhr

18.11.2015 "Frauen, Trauma und Sucht" 10 Uhr


Crystal Meth

Die Konrad Adenauer Stiftung lädt am 10.03.2015 ins Heinrich-Mann-Gymnasium Erfurt zu Vorträge und Gespräch zum Thema: "Crystal: Herausforderung für Politik, Polizei, Präventionsarbeit" ein. Nähere Infos können Sie aus dem Flyer entnehmen.

Deutsche Kripo-Beamte offen für Wende in der Drogenpolitik

Einige Länder gehen mit weichen Drogen wie Cannabis anders um als Deutschland. Kriminalisten wollen auf einer Fachtagung darüber diskutieren, ob die harte deutsche Linie noch zeitgemäß ist. Die Vorschläge des ehemaligen UN-Generalsekretärs Kofi Annan stoßen hier nicht auf Widerspruch. Weiter lesen


"Alle Drogen sind schädlich, aber nicht alle sind gleich schädlich"

Ein Krieg den Drogen bringt nichts, sagt David Nutt. Der Pharmakologe fordert Aufklärung statt Kriminalisierung. Und er gibt Tipps, was Eltern ihren Kindern raten können. Weiter lesen


Vorläufig kein Drug-Checking in Berlin

Ein Ziel von Rot-Schwarz im Koalitionsvertrag war, dass Konsumenten ihre Drogen etwa vor Clubs testen lassen können. Doch das Projekt liegt auf Eis. Weiter lesen


XTC mit PMMA

In Zürich wurde durch die Methode "Drug checking" eine XTC Pille getestet, welche den Wirkstoff PMMA hatte anstatt MDMA. Hier ist ein kleiner Beitrag dazu und unter Safer Use findet ihr die wichtigesten Merkmale der Pille.


Crystal

In der ZDF Mediathek könnt ihr euch ein kurzes Video zu Crystal (Aufklärungsstudie zu Crystal Meth) anschauen. Hier geht es darum, dass Crystal in allen Berufsschichten zur Leistungssteigerung eingesetzt wird. Schaut es euch einfach mal an.

Arme Schlucker

Chemiker untersuchen, ob in Drogen das drin ist, was der Dealer verspricht. In Österreich ist das üblich, in Deutschland verboten. Wieso eigentlich? Mehr lesen


Hirnaktivität verrät Risikofreude

Rauchen, Drogen, ungeschützter Sex - alles mit einem gewissen Risiko behaftet. Ob Menschen zu derlei Verhalten neigen, konnten Forscher nun vorhersagen. Dafür reichten die Signale weniger Gehirnareale. Mehr Lesen

Cannabis und Führerschein

Der Nachtschattenverlag hat ein neues Buch "Cannabis und Führerschein" von Theo Pütz raus gebracht.

Die Zeiten, dass bekiffte Fahrer bei Verkehrskontrollen unbehelligt blieben, weil nur auf Alkohol kontrolliert wurde, sind lange vorbei – mit Schnelltests, Urinproben und Blutentnahmen können Polizei und Verkehrsbehörden heute jede Art von Drogenkonsum nachweisen und die Sanktionen, die bei einem positiven Nachweis drohen, sind meist schwerwiegender als bei einer Trunkenheitsfahrt. Neben grundsätzlichen Informationen zur Rechtslage (in D/A/CH), im Zusammenhang mit Drogen und Verkehrssicherheit liefert das Buch aktuelle Beispiele zur Praxis von Behörden und Justiz, zu den geltenden Grenzwerten, der Auswirkung auf Konsumenten und bietet Infos und Tipps zum Verhalten im „Ernstfall“.

Viel Spaß beim Lesen



Interview

Radio Frei, regionaler Radiosender in Erfurt, hat uns vor zwei Wochen in unserem Büro besucht. Wenn ihr wissen wollt, was wir erzählt haben, dann folgt doch einfach dem Link. Viel Spaß beim Zuhören :-)

Drug Checking

Unter diesen Link findet ihr ein Video zu Drug Checking. Leider ist der Beitrag auf Französisch und teils Englisch, aber schaut doch einfach mal rein.

Görli - was tun?

Am 9.November findet ein Event zu den Thema: "Görli - was tun? Unterschiedliche Interessen sehen - Zukunftsperspektiven finden!" statt. Dies ist eine öffentliche Veranstaltung von 12 bis 18 Uhr am Pamukkale-Vorplatz und im Kreuzer Jugendclub im Westteil des Görlitzer Parks.

Der Ablauf:
12 Uhr Hearing
14 Uhr Offenes Forum
17 Uhr Abschlussplenum

Weitere Infos findet ihr unter www.unsergörli.de



Online Umfrage zu Legal Highs

Das Centre of Drug Research an der Goethe Universität Frankfurt am Main macht eine Umfrage zu Legal Highs. Wenn ihr daran teilnehmen wollt dann folgt den Link.


Drogen in der Musik nehmen zu

Musik kann Ausdruck eines bestimmten Lebensgefühls sein. Musik kann auch Einfluss nehmen auf die Gedankenwelt ihrer Hörer. Oftmals geht es in den Songs offen oder verdeckt auch um Drogenkonsum. Wie oft, das hat ein US-amerikanisches Forschungsteam untersucht und die Top Hits der letzten fünf Jahrzehnte verglichen. Weiter lesen unter www.drugcom.de  AZ


Studie: HIV-Medikamente schützen Drogensüchtige vor Infektion

Pillen statt Spritzentauschprogramme? Erstmals haben Ärzte gezeigt, dass HIV-Medikamente Süchtige, die sich Drogen spritzen, vor einer Ansteckung schützen können. Experten jedoch warnen vor eiligen Rückschlüssen. Die Studie hat Schwächen. Weiter lesen unter www.spiegel.de   AZ


„Wer SUCHT findet Partner – wir bündeln die Kräfte“

Einladung zur OPEN SPACE Tagung am 30. Mai 2013

Fast täglich begegnet uns das Thema Alkohol: in der Presse mit - zumeist negativen – Berichten, bei der Planung von privaten Festen oder aber im Beruf.  Mal als Genussmittel, mal als Suchtmittel - der Umgang mit Alkohol wird immer wieder aufs Neue diskutiert, propagiert oder verurteilt.

Offene Gespräche mit vielen Partnern aus unterschiedlichsten Bereichen können zur Stärkung eines Einzelnen und der Gemeinschaft führen. Deshalb wurde im Jahr 2010 das Thüringer Bündnis „ALKOHOL – ALLES IM GRIFF!“ gegründet.

Am Donnerstag, den 30. Mai 2013 laden wir Sie zu einer Open Space -Tagung herzlich ein!

Bei dieser Veranstaltung können Sie neue Partner, die Ihnen Unterstützung bieten, kennen lernen. Sie können die Menschen, die hinter dem Bündnis stehen, persönlich treffen und neue Ideen mitnehmen. Als bereits aktiver Bündnispartner wird es durch diese Veranstaltung möglich sein, Kontakte zu intensivieren und Antworten auf ganz verschiedene offene Fragen zu finden.

Das Thüringer Bündnis für einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol lebt durch seine Vielfältigkeit an Partnern, die unter diesem Dach vereint sind. Wir freuen uns, mit Ihnen gemeinsam eine lebendige Tagung zu gestalten, durch die Sie Partner finden und Kräfte bündeln können.

Flyer
Anmeldeformular



Polizei verstärkte Kontrollen: Deutlich mehr Fahrer unter Drogen erwischt

Wer im Drogenrausch am Steuer sitzt, bildet eine Gefahr für den Straßenverkehr. Besonders häufig sind junge Erwachsene unter dem Einfluss von Cannabis oder synthetischen Aufputschmitteln am Steuer.
Diese Woche Heiligenstadt, vergangene Woche Langewiesen, davor Erfurt, Mühlhausen, Nordhausen, Apolda und Arnstadt. Immer häufiger schlagen die Messgeräte der Landespolizei bei Verkehrskontrollen positiv auf Rauschgift an. In den vergangenen fünf Jahren habe sich die Zahl der Verstöße fast versechsfacht, so eine Sprecherin der Landespolizeidirektion (unsere Zeitung berichtete). Die Zahl stieg dabei von 215 auf 1160 Verdachtsfälle im vergangenen Jahr. Weiter lesen  AZ



Studie entschlüsselt die "belohnende" Wirkung von Alkohol

Wir wirkt Alkohol? Die Antwort auf diese scheinbar einfache Frage dürfte den meisten Menschen leicht fallen. Doch was genau passiert dabei im Gehirn? Ein US-amerikanisches Forschungsteam hat herausgefunden, dass körpereigene Opioide hierbei eine wichtige Rolle spielen. Weiterlesen  AZ


Hohes Suizidrisiko bei Konsum psychoaktiver Substanzen

Suizid ist die zweithäufigste Todesursache unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Europa. Es gibt verschiedene Ursachen dafür, dass sich ein junger Mensch umbringen will. Drogenkonsum ist einer der Risikofaktoren, die die Wahrscheinlichkeit für Suizid erhöhen. Oder gibt es womöglich sogar einen ursächlichen Zusammenhang zwischen Drogenkonsum und Suizid? Weiterlesen  AZ


Drogerie Video

In Kooperation mit Salve TV (regionaler TV Sender in Thüringen) haben wir ein Video zu unsere Arbeit und deren Aufgaben zusammengestellt. Schaut doch mal rein.


Kokainabhängigkeit mit Laserstrahlen gestoppt

Es klingt wie Science Fiction. Mit Hilfe von Laserlicht konnte ein US-amerikanisches Forschungsteam die Kokainabhängigkeit abschalten, zumindest bei Ratten. Eine ähnliche Vorgehensweise ist auch für Menschen geplant. Weiter lesen   AZ


Methamphetamin aus dem sogenannten Goldenem Dreieck

In diesem Video seht ihr den Kampf von Thailands Armee & Polizei gegen die Methamphetamin Produktion und Distribution.


25I-NBOMe verkauft als LSD

Das Team von checkit! aus Österreich hat bei seinem letzten Eventeinsatz drei vermeintliche LSD Trips getestet, auf denen eine bis dato unbekannte Substanz nachgewiesen wurde. Wie die Nachanalyse ergeben hat, handelt es sich bei dieser Substanz um die neue synthetische Substanz 25I-NBOMe.
Weitere Informationen zu dieser Substanz findet ihr hier.


Drug-Checking in Berlin

In Deutschland ist das so genannte Drug-Checking noch eher eine Randerscheinung. Das liegt insbesondere an der schwierigen rechtlichen Lage. Hier findet ihr ein Video zu dem Thema. Viel Spaß.


Drugchecking

Hier findet ihr ein kurzes Video zum Thema "Drugckecking als Verbraucherschutz?". Schaut doch einfach rein.


Neue Broschüre

Es gibt es neue Broschüre zu Crystal von der DO Diakonie Ostthüringen gGmbH, Psychosoziale Beratungs- und Behandlungsstelle für Suchtkranke, Webergasse 1-3, 07545 Gera. In dieser Broschüre findet ihr Informationen zur Substanz sowie deren Konsumform und Wirkung aber auch Informationen zu Hilfen, Ausstieg und Safer Use.


Feiern bis der Arzt kommt

Wenn Ecstasy konsumiert wird, kommen in der Regel noch weitere Substanzen wie Alkohol oder Cannabis hinzu. Besonders auf Partys ist der Mischkonsum verbreitet. Der gleichzeitige Konsum verschiedener Drogen ist allerdings mit Risiken verbunden, die über das Gefahrenpotential der Einzelsubstanzen hinausgehen. Konsumierende spüren die Auswirkungen bis in ihren Alltag. In einem neuen drugcom-Video berichten zwei Partydrogenkonsumenten von ihren Erfahrungen.  AZ

Weiterlesen unter www.drugcom.de



Magersüchtige Fliegen durch Methamphetamin

Der Konsum von Methamphetamin, auch bekannt als „Crystal Meth“, kann verheerende gesundheitliche Folgen nach sich ziehen. Bilder von stark abgemagerten Menschen prägen beispielsweise Anti-Drogen-Kampagnen in den USA. Im Tierexperiment wurde nun untersucht, wie der Stoffwechsel auf Methamphetamin reagiert. Weiter lesen unter www.drugcom.de


Fachtag "Junge Drogenkonsumenten - Gefahr durch Crystal!"

Hier ist der Video-Beitrag von Salve TV zu unseren Fachtag "Junge Drogenkonsumenten - Gefahr durch Crystal!". Beginn ist ab 3.30 min. unter www.salve-tv.net


Suchtberatung im Coffeeshop

Suchtberatung findet in den Niederlanden dort statt, wo Cannabis offen verkauft wird: im Coffeeshop. So erreichen Sozialarbeiter mögliche Abhängige direkt. Holland setzt dabei auf Pragmatismus statt auf Strafen - mit Erfolg. Kaum ein Land hat so wenige Drogentote.   AZ
Weiter lesen unter
www.spiegel.de

Crystal Meth Rap von Patienten

In Bayreuth beim Sektoren- und Grenzenübergreifenden Trialog über Crystal Meth wurde ein Rap von ehemailigen Crystal Patienten vorgestellt. Es gibt auch weitere Informationen unter www.need-no-speed.de



Cannabisanbau in Deutschland, Österreich und Schweiz

Dr. Bernd Werse und Dr. Christiane Bernard laden Sie zur Teilnahme an einer Studie zum Cannabisanbau in Deutschland, Österreich und dem deutschsprachigen Teil der Schweiz ein. Die Studie wird am Centre for Drug Research (CDR) an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main durchgeführt, in Kooperation mit dem Bereich Suchtpräventionsforschung und -dokumentation des Anton-Proksch-Instituts (Wien). Sie wurde entwickelt, um nähere Umstände des Cannabisanbaus und unterschiedliche Arten von Growern zu erforschen. Den Fragebogen finden sie unter https://limesurvey.uni-frankfurt.de/limesurvey/index.php?sid=18881&lang=de

"Breaking the Taboo”: Der falsche Drogenkrieg

1971 rief US-Präsident Richard Nixon, schockiert vom steigenden Heroinkonsum amerikanischer Soldaten in Vietnam, einen neuen “Staatsfeind Nummer Eins” aus: die illegalen Drogen. In den 40 folgenden Jahren versuchten die USA und viele ihrer politischen Partner, mit einem rigorosen War on Drugs das Problem auf die harte Tour zu lösen. Mit drakonischen Strafen, neuen Behörden und militärischen Aktionen in Kolumbien, Mexiko und Afghanistan wollten sie die Produktion von Heroin und Kokain schon im Ansatz stoppen und die Zahl der Abhängigen senken.  AZ
Weiterlesen unter www.zeit.de und unten ist der einstündige Dokumentationsfilm.




Fachtag "Junge Drogenkonsumenten - Gefahr durch Crystal!"

Am 29.01.2013 findet der Fachtag "Junge Drogenkonsumenten - Gefahr durch Crystal!" noch mal im Helios Klinikum GmbH statt. Weitere Informationen befinden sich im Flyer.

Gesundheitsausschuss votiert gegen die Einführung von Drugchecking

Berlin: (hib/TVW) Der Gesundheitsausschuss lehnt die Einführung von Modellprojekten zum sogenannten Drugchecking, der Drogenprüfung, ab. In einem entsprechenden Antrag (17/2050) hatte die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen die Bundesregierung aufgefordert, ein wissenschaftlich begleitetes Modellprojekt zum Drugchecking aufzulegen. Durch Maßnahmen der Schadensminderung (harm reduction) wie die Substanzanalyse etwa in Konsumräumen oder in der Partyszene könnten die Gesundheitsrisiken für die Konsumenten illegaler Drogen verringert werden, schrieben die Grünen.   AZ
Weiter lesen unter www.bundestag.de


12 weitere Drogen sollen verboten werden

Die Bundesopiumstelle des Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte [BfArm] will in ihrer 39. Sitzung des Sachverständigenausschusses für Betäubungsmittel am 03.12.2012 beschließen, die Aufnahme zwölf weiterer psychoaktiver Substanzen in die Anlagen des Betäubungsmittelgesetzes [BtMG] zu empfehlen. Nach der entsprechenden Gesetzesänderung durch Bundestag und Bundesrat würden diese Substanzen dann illegalisiert sein.

Welche Substanzen das beinhaltet findet ihr unter www.bfarm.de


Crystal-Kongress in Bayreuth

Die Droge Crystal wird mehr und mehr zum Problem. Am Bayreuther Bezirksklinikum haben Experten aus ganz Deutschland über die gefährliche Droge diskutiert - und was gegen deren rasante Ausbreitung getan werden kann. 28.11.2012
Weiter lesen unter www.br.de



Mehr Wissen über den Umgang mit Drogen

Heidelberg - Nicht verbieten, sondern aufklären und Stärken fördern – darauf setzt das Präventions- und Bildungsprogramm REBOUND, das ein Team des Instituts für Medizinische Psychologie am Universitätsklinikum Heidelberg speziell für Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 14 und 25 Jahren entwickelt hat. Jetzt liegen die ersten Ergebnisse des von der EU geförderten Projekts vor, wie die Universität mitteilte. 28.11.2012
Weiter lesen unter www.deutsche-apotheker-zeitung.de



Fachtag "Junge Drogenkonsumenten - Gefahr durch Crystal!"

Der Fachtag am 13.11.2012 im Helios Klinikum verlief sehr gut und wir bedanken uns bei den Referenten sowie für die schöne Teilnahme bei den Anwesenden. Hier schon mal zwei Vorträge von den Referenten.

Dr. Abiodun Joseph "Crystal - Eine gefährliche Droge auf dem Vormarsch?"

Anja Zimmermann "Crystal - Alles im Griff? Ansätze aus dem Blickwinkel der Prävention"


Hier können Sie sich noch weitere Informationen zu Crystal holen (leider auf Englisch, aber es gibt Berichte von Drogenkonsumenten und was Crystal im Gehirn auslöst und welche Folgen, etc.) unter www.methproject.org



Frühes Rauchen und Trinken geht auf die Knochen

Einer aktuellen Studie zufolge haben Mädchen, die schon mit 13 Jahren rauchen und Alkohol trinken, bereits mit 17 Jahren eine signifikant geringere Knochendichte als abstinente Altersgenossinnen. Dadurch könnte sich das Risiko für Knochenbrüche erhöhen. Weiter lesen unter www.drugcom.de

„Geringe“ Menge Cannabis bald einheitlich?

Zwischen den Bundesländern herrscht Uneinigkeit, wie viel Cannabis noch als geringfügige Menge eingestuft werden kann. In den meisten Ländern sind sechs Gramm Cannabis gerade noch erlaubt, in Berlin gehen bis zu 15 Gramm als Eigenbedarf durch. Diese Diskrepanz könnte bald der Vergangenheit angehören. Weiter lesen unter www.focus.de

Allergisch auf Marihuana

Für eingefleischte Kiffer dürfte es der Horror schlechthin sein: eine Allergie gegen Haschisch und Marihuana. Doch es gibt inzwischen eine Vielzahl dokumentierter Fälle, in denen eine Überempfindlichkeit auf Cannabis nachgewiesen werden konnte. Weiter lesen unter www.drugcom.de

Ecstasy geht auf die Nerven

Zwei neue Studien geben Hinweise darauf, dass Ecstasykonsum besonders schädlich ist für Nervenzellen im Bereich des Hippocampus, einer Gehirnregion, die wichtig ist für das Gedächtnis. Weiter lesen unter www.drugcom.de

Neues Video

"Highlung" durch Drogen war das Thema in der Sendung Scobel in 3Sat. Das Video findet ihr unter LINKS und dann MULTIMEDIA. Viel Spaß bei Anschauen.

Fachtag "Junge Drogenkonsumenten - Gefahr durch Crystal"

Am 13.11.2012 findet ein Fachtag um das Thema Crystal statt. Der Veranstaltungsort für den Fachtag hat sich geändert. Statt in den Räumlichkeiten SW Erfurt in der Magdeburger Allee 34 findet es im Helios Klinikum in der Nordhäuser Straße 74 (Auditorium der Hautklinik) statt.

Leider ist die Veranstaltung schon voll und es werden keine Anmeldungen mehr angenommen. Anfang nächsten Jahres wird die Veranstaltung noch mal statt finden. Weitere Informationen folgen. 


Der Flyer für die Veranstaltung.


Sie sind so frei

Bis zum Morgengrauen feiern junge Menschen im Niemandsland am Rande Leipzigs – und das auch noch gänzlich illegal. Der Zugang zu den Festen ist exklusiv.

Dieser Club hat keinen Namen. Wer ihn finden will, braucht Zahlen: 51.283375, 12.343678. Diese Zahlen werden bei Google Maps eingegeben. Nun steht man spät am Abend auf einer Waldlichtung, Sterne funkeln. Ein roter Lampion schwebt über der Wiese, in einem Festzelt bewegen sich Menschen wie hinter einer Schattenwand. Bäume tragen bunte Lichter, Fahrräder stapeln sich drunter und es wird getanzt zu den Klängen dumpfer Bässe. Sie tönen bis zum Waldrand. Für eine Feier ist es dennoch ungewöhnlich leise. Denn diese hier ist illegal: Die Gäste begehen gemeinschaftlich einen Landfriedensbruch. Weiter lesen unter www.zeit.de    AZ


Ecstasy + Cannabis = Herzstillstand

Der plötzliche Herztod unter jungen Menschen ist selten. Manche tragen allerdings ein genetisch bedingtes Risiko für lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen in sich. Einem Fallbericht zufolge kann der Konsum von Ecstasy und Cannabis möglicherweise ein Auslöser für einen Herzstillstand bei genetisch vorbelasteten Personen sein. Mehr dazu lesen unter www.drugcom.de     AZ


Fachtag "Junge Drogenkonsumenten - Gefahr durch Crystal"

Hier schon mal eine Vorankündigung:

Am 13.11.2012 findet in den Stadtwerken Erfurt, Magdeburger Allee ein Fachtag für PädagogInnen und Fachkräfte der Suchtkrankenhilfe rund um das Thema Crystal statt. Weitere Infos und Anmeldungsformularen hier.


Achtung! Erneuter Anthrax Fall in Deutschland

Dem Robert Koch-Institut wurde aus Berlin ein vierter Fall von Milzbrand (Anthrax) bei einer Person mit i.v.-Heroinkonsum übermittelt. Damit gibt es seit Anfang Juni 2012 vier bestätigte Fälle von Milzbrand bei Heroinkonsumenten in verschiedenen Bundesländern (2x Raum Regensburg, 2x Berlin). Weitere sechs Fälle traten in Großbritannien (3), Frankreich (1) und Dänemark (2) aus.

Weitere Infos: siehe weiter unten



Todesfälle durch gepanschten Alkohol

Im Skandal um hochgiftigen gepanschten Alkohol in Tschechien hat die Regierung nun die Notbremse gezogen. Der Verkauf hochprozentiger Alkoholgetränke wurde nun im ganzen Land gestoppt. Das Verkaufsverbot gilt demnach bis auf weiteres für alle Spirituosen mit einem Alkoholgehalt von mehr als 20 Volumenprozent.  AZ

Weitere Infos unter www.mdr.de  17.09.2012


Realize it Programm

Nichts ist leichter als sich zu entscheiden, sein Leben zu verändern. Und nichts ist schwerer als die Umsetzung. Leichter fällt es in jedem Fall mit Unterstützung und Beratung. Dafür wurde das Projekt Realize it konzipiert: speziell für Menschen, die ihren Cannabiskonsum reduzieren oder einstellen wollen.

- du darfst an 6 Terminen in 10 Wochen teilnehmen
- die Teilnahme ist völlig freiwillig und kostenlos
- in dieser Zeit geht es darum, dein Konsumverhalten genau zu beobachten
- nach diesen Beobachten setzt DU deine realistische Ziele

Wenn du genauere Informationen haben willst, dann melde dich einfach bei uns oder schau unter www.realize-it.org.



Abhängig von Cannabis?

Das Risiko, abhängig von Cannabis zu werden, wird häufig unterschätzt. Einige belassen es beim Probierkonsum, andere können der Wirkung von Cannabis nicht widerstehen. In einem Video von Drugcom berichten zwei Betroffene von den Widrigkeiten des Konsumausstiegs.   AZ

Quelle: www.drugcom.de  10.09.2012


siebter Milzbrand bei Heroinkonsument

Das RKI hat heute über das europäische Frühwarnsystem erfahren, dass es einen erneuten tödlichen Anthrax-Todesfall bei einem Heroinkonsumenten in England gibt.   
 
Seit Juni 2012 treten wiederholt Milzbrand-Fälle bei Heroinkonsumenten auf. Bisher gab es sieben gesicherte Fälle, davon drei in Deutschland, einer in Schottland, zwei in Dänemark, einer in Frankreich, und nun ein neuer Fall in England. In den Jahren 2009 und 2010 fand ein Anthraxausbruch unter Heroinkonsumenten statt mit 47 gesicherten Fällen, 35 wahrscheinlichen Fällen (davon 29 mit einer positiven Serologie) und 37 möglichen Fällen, vor allem in Schottland, aber auch in Deutschland. Vierzehn Personen starben. Alle Fälle waren assoziiert mit intravenöser, subkutaner und akzidentell paravasal injizierten aber auch inhalierten bzw. nasal aufgenommenen Drogen. Da es sich in allen Fällen um Personen handelte, die Heroin konsumiert hatten, wird mit Milzbrandsporen kontaminiertes Heroin als die wahrscheinlichste Infektionsquelle angenommen
 
Die seit Juni2012 bei den drei deutschen Milzbrand-Fällen in Bayern und Berlin  isolierten Erregerstämme sind identisch bzw. zumindest sehr eng verwandt mit den Stämmen der deutschen und britischen Fälle aus den Jahren 2009/2010. Dies legt nahe, dass dieselbe Infektionsquelle noch aktiv sein könnte.
 
Anthrax ist eine seltene bakterielle Infektion, die über verschiedene Eintrittspforten eine schwere septische Erkrankung bis hin zum Tod verursachen kann. Typisch ist dabei die Entwicklung einer schweren entzündlichen Weichteilinfektion mit Kompartmentsyndrom und einer nekrotisierenden Fasziitis in der Region der Injektionsstelle.  Die Infektion ist aber auch durch Inhalation oder Rauchen von kontaminierten Stoffen Substanzen möglich.
 
Für die Behandlung der Infektion mit dem Milzbranderreger stehen prinzipiell wirksame Antibiotika zur Verfügung, die schwere und tödliche Verläufe bei einem Injektions-Milzbrand aber nur dann verhindern können, wenn die richtige Diagnose frühzeitig gestellt wird. Da das klinische Bild zu Beginn der Erkrankung jedoch nicht unbedingt eine Unterscheidung zwischen Milzbrand und einer anderen Haut- oder Weichteilinfektion zulässt, sollten Ärzte bei der Behandlung und Betreuung von Personen, die sich Drogen injizieren, differenzialdiagnostisch frühzeitig an Milzbrand denken und eine gezielte mikrobiologische Diagnostik veranlassen.
 
Weitere Informationen zu Milzbrand , zum aktuellen Ausbruchsgeschehen und zum Ausbruch 2009/10 finden Sie u.a. auf der
RKI-Homepage
 
Anlässlich des erneuten Falls in England wurden Informationsdokumente (auf englisch) erstellt.



Drug Checking

Auf dem SMS Festival wurden wir häufig gefragt, ob wir auch Drug Checking machen, aber leider ist das in Deutschland nicht so einfach möglich. Schleswig-Holstein plant Drug Checking anzubieten. Weitere Infos unter www.ndr.de

Sonne Mond und Sterne Festival 2012

Auch dieses Jahr war die SMS von Highlights geprägt. Viele Menschen, ausgefallene Kostüme, gute Gespräche, atemberaubende DJ´s und Lichtereffekte, wo man nur hin guckte.

Dieses Jahr waren auch viele Journalisten auf der SMS unterwegs. Hierzu ein kleiner Artikel über uns Projekt
unter www.meinanzeiger.de

Vielen Dank für diese schöne Veranstaltung und mehr Bilder findet ihr unter Galerie.







Hollands Haschisch-Kneipen feuern Hunderte Mitarbeiter

Das Aus für den Drogen-Tourismus kostet Hunderte Niederländer ihren Job. Bislang entließen die als Coffeeshops bekannten Haschisch-Kneipen etwa 600 Mitarbeiter infolge der neuen staatlichen Regelungen.  AZ 17.07.2012

Mehr lesen unter www.focus.de


Der Mythos des "Hirndopings"

Pille rein und gut? Immer mehr Studenten vertrauen auf Medikamente, die die Leistungsfähigkeit im Uni-Alltag erhöhen sollen - oft zählen dazu auch illegale Drogen. Professoren sind alarmiert.  AZ  17.07.2012

Mehr lesen unter www.N24.de



vierter Milzbrandfall bei Heroinkonsumenten

Das Robert-Koch-Institut (RKI) berichtet mittlerweile von drei bundesdeutschen Fällen an Milzbrand (Anthrax) erkrankten intravenös gebrauchenden Heroinkonsument_innen in Regensburg und Berlin, einer davon mit Todesfolge! Den vierten Fall mit Todesfolge meldet gestern (09.07.2012) die Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EMCDDA) aus Dänemark.

Da der infizierte Heroinkonsument aus Berlin sich nicht in Bayern aufgehalten hat, ist wahrscheinlich, dass in mehreren Bundesländern Heroin im Umlauf ist, welches mit Milzbranderregern (Anthrax) infiziert ist! Der vierte Fall eröffnet nun die Dimension, dass infiziertes Heroin europaweit unterwegs sein könnte!


Weitere Infos unter www.ecdc.europa.eu


Sauberer Konsum

Schleswig-Holsteins Regierung will "Drug-Checking" ausprobieren und erntet dafür heftige Kritik. Hinter dem Streit stecken zwei unversöhnliche Ideologien. Weiter lesen unter www.taz.de   10.07.2012

Immer mehr Süchtige in Entwicklungsländern

Drogen sind in den Entwicklungsländern auf dem Vormarsch, während der Konsum in den Industrieländern gleich hoch bleibt. Das geht aus dem Weltdrogenbericht der Vereinten Nationen hervor. Der immer stärkere Drogenkonsum in den Entwicklungsländern sei besorgniserregend, sagte UNODC-Direktor Juri Fedotow. Inzwischen gibt es allein in China nach offiziellen Zahlen eine Million Heroinsüchtige. Realistisch geschätzt liege die Zahl bei ca. 2,4 Millionen.

Als weiteren wichtigen Trend stellte die Uno-Behörde für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) fest, dass weltweit immer mehr synthetische Drogen konsumiert werden. 27 Millionen Drogensüchtige weltweit schlucken oder schnupfen immer mehr Chemikalien mit Suchtpotential. Zuletzt bestätigten dies auch Ermittler der EU-Drogenbeobachtungsstelle (EBDD). "Besonders in den USA gibt es einen deutlichen Anstieg der synthetischen Drogen, wie sie Michael Jackson genommen hat", sagte Fedotow. "Die Todesrate ist höher als bei Heroin und Kokain zusammen." Die weltweite Anbaufläche für Opium (Grundstoff Heroin) liegt bei 2070 Quadratkilometern - mehr als doppelt so viel wie die Fläche des Bundeslands Berlin (890 Quadratkilometer). Coca-Pflanzen wachsen Schätzungen zufolge auf 1490 Quadratkilometern. Die am meisten verbreiteten Drogen sind Haschisch und Marihuana, künstliche Chemikalien, Kokain und Heroin. Zu den chemischen Drogen zählen Aufputschmittel wie das Amphetamin Ecstasy oder Methamphetamine, die schneller und heftiger wirken.

Weiterhin steigt auch der Missbrauch von Medikamenten. Besonders Frauen nehmen in vielen Ländern verschreibungspflichtige Tabletten, bis sie abhängig werden. Eine Arzneimittelstudie der Krankenkasse Barmer GEK hatte ergeben, dass Frauen in Deutschland zwei- bis dreimal mehr Psychopharmaka verordnet bekommen als Männer.

Fedotow wies aber auch darauf hin, dass gerade die erlaubten Suchtmittel gefährlich sind. An den Folgen des Alkoholtrinkens sterben demnach 2,3 Millionen Menschen, am Rauchen 5,1 Millionen.  AZ

Quelle: www.spiegel.de  09.07.2012



Zwei Jungen beim Inhalieren von Deo-Spray schwer verletzt

Der Unfall ereignete sich auf der Toilette eines Schnellrestaurants in Speyer: Dort hatten zwei Jungen sich zurückgezogen und den Inhalt einer Deo-Spraydose inhaliert. Dabei sei es zu einer Verpuffung gekommen, so die Polizei. Die beiden Jungen im Alter von 12 und 14 Jahren wurden so schwer verletzt, dass sie mit Rettungshubschraubern in eine Spezialklinik geflogen werden mussten. Wie es zu der Verpuffung kam, ist noch unklar.
Seit einigen Jahren missbrauchen immer wieder Jugendliche das Gas aus Deo-Spraydosen, um sich damit in einen Rausch zu versetzen. Doch das Schnüffeln ist gefährlich: Mehrere Jugendliche sind bereits an den Folgen gestorben.   AZ

Quelle: www.spiegel.de  9.7.2012


Cloud Nine oder Neues LSD

So heißt die neue Droge, die in den USA für Wirbel sorgt. Unter dem Einfluss des Rauschmittels "Cloud Nine" können Menschen tierische Verhaltensweisen an den Tag legen - und andere Menschen anfallen.

Ende Mai erschoss die Polizei in Miami einen Mann, der nackt am Rande einer Schnellstraße das Gesicht eines Obdachlosen zerfleischte. In einem weiteren Fall versuchte ein Obdachloser, bei seiner Festnahme einen Polizisten anzufallen. Der Mann knurrte die Beamten an und schrie "Ich werde Euch fressen!". US-Medien zufolge benahm sich der Mann "wie ein tollwütiger Hund". Ein Student der Morgan State University in Baltimore ermordete nach eigenen Angaben seinen Mitbewohner, fraß Teile seines Gehirns und Herzens. Auch dort geht die Polizei davon aus, dass die synthetische Droge der Auslöser war.

Die Zombie-Droge gehört zu den sogenannten Badesalzen. Die Substanz führt angeblich dazu, dass die Körpertemperatur der Konsumenten extrem ansteigt. Sie entwickeln Halluzinationen und Angstzustände, verfallen letztlich in ein aggressives Delirium und beißen wild um sich.Neben dem Namen "Cloud Nine" nennen Dealer und Konsumenten das Rauschmittel auch "Das neue LSD". Die Substanzen, die zur Herstellung der Droge nötig sind, sind zum Teil legal in Geschäften und über das Internet erhältlich. Der Kampf gegen die Badesalze wird dadurch erschwert, dass die Hersteller nach dem Verbot einer Substanz einfach die chemische Formel abändern und ein neues, wiederum legales Produkt auf den Markt werfen. AZ

Quelle: www.n-tv.de  18.06.2012



Fehlgeschlagene Studie mit Hawaiianischer Holzrose

Ein deutsches Forschungsteam hatte sich vorgenommen, die Auswirkungen der als „Legal High“ vermarkteten Hawaiianischen Holzrose auf die Fahrtüchtigkeit zu untersuchen. Aufgrund schwerer Nebenwirkungen bei drei von vier Untersuchungspersonen musste der Versuch jedoch vorzeitig abgebrochen werden.  AZ

mehr lesen unter www.drugcom.de  18.06.2012



Milzbrand-Todesfall bei Drogengebraucher in Bayern

Wie heute in der Epilag berichtet wurde dem Robert Koch-Institut aus Bayern (SK Regensburg) der Fall eines 51-jährigen Mannes übermittelt, der am 5.6.12 an einer Milzbrandsepsis verstorben ist. Er hatte u.a. Heroin intravenös und intramuskulär injiziert und sich wegen einer infizierten Injektionsstelle am 5.6.12 ärztlich vorgestellt. In der Blutkultur wurden am Mikrobiologischen Institut der Universität Regensburg aerobe Sporenbildner diagnostiziert. Die Verdachtsdiagnose Milzbrand wurde mittels PCR bestätigt. Eine mögliche Infektionsquelle ist verunreinigtes Heroin.

Im Zeitraum 2009/2010 gab es einen Ausbruch von Milzbrand bei Heroingebrauchern in Deutschland und dem Vereinigten Königreich, in dem verunreinigtes Heroin als Infektionsquelle vermutet wurde. Das Gesundheitsamt Regensburg hat die Kriminalpolizei eingeschaltet, auch um eventuelle weitere Infektionen durch möglicherweise verunreinigte Substanzen zu verhindern. Der Fall eines weiteren verstorbenen Mannes in Bayern, der möglicherweise im Zusammenhang mit dem
oben berichteten Fall steht, wird derzeit untersucht.

Die bayerischen Ärztlichen Kreis- und Bezirksverbände sowie die methadonsubstituierenden Ärzte in Regensburg wurden über die Möglichkeit einer Anthraxinfektion über verunreinigtes Heroin informiert.

Die Prognose der Infektion kann durch eine frühzeitige gezielte Antibiotikatherapie deutlich verbessert werden. Weitere Informationen zu Milzbrand finden Sie u.a. auf der RKI-Homepage unter folgendem Link: http://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/A/Anthrax/Milzbrand_Kurzinformation.html



Umfrage zu Legal Highs

http://ghkint.com/surveys/NPSGermanusersurvey/

Für die Behandlung von Epileptikern ist in Deutschland kein Cannabis zugelassen

Forscher der Universitätsklinik in Freiburg bestätigen, dass bei 60 Prozent aller Epilepsien Cannabis eine positive Wirkung hat. Jedoch wird das Cannabisextrakt nicht für die Behandlung von Epileptikern zugelassen.
Ärzte können lediglich im sogenannten „Off-Labl-Use“ (Anwendung von Arzneimittel außerhalb der genehmigten Anwendungsgebiete) Cannabinoide verordnen. Jedoch ist es nicht so einfach einen Arzt zu finden, der dies tut.  AZ

Quelle: www.paradisi.de  14.06.2012


Erhöhtes Parkinsonrisiko durch Speed

Die aufputschende Wirkung von Amphetaminen beruht im Wesentlichen auf die verstärkte Freisetzung des Hirnbotenstoffs Dopamin. Schon länger wird vermutet, dass der Konsum von Speed daher auch die Entstehung der Parkinson-Krankheit begünstigen kann. Eine groß angelegte Analyse von Krankenhausakten in den USA bestätigt nun diese Vermutung.   AZ  14.06.2012
mehr lesen unter www.drugcom.de



Kalter Entzug

In diesem Artikel geht es darum, dass ein heroinsüchtiger Mann im bayrischen Gefängnis trotz HIV Ansteckung auf seine Ersatzdroge Methadon verzichten muss. Der kalte Entzug ist vorprogrammiert.
Hier könnt ihr euch den Artikel durchlesen.


Drogen aus dem Meer geborgen

An der kalifornischen Küste hat die Küstenwache vier Tonnen reinstes Marihuana fein säuberlich in Päckchen verpackt mitten im Meer entdeckt. Vermutet wird, dass die Schmuggler die Päckchen ins Meer geworfen haben, als die Polizei kam. Der Wert liegt bei 2 Millionen Euro.  AZ

Quelle: www.paradisi.de 25.05.2012



Falsche Freunde? Und deren Eltern?

Die meisten Eltern machen sich Sorgen, dass ihre Kinder durch falsche Freunde zu Drogen verführt werden. Nun haben Forscher der Pennsylvania State University in einer Studie festgestellt, dass die Schüler deren Eltern in ihrem Erziehungsstil konsequenter und aufmerksam waren, wesentlich seltener zu Drogen greifen als die Schüler, in deren Clique zumindest bei einem Schüler keine elterliche Kontrolle stattfand. Daher sollten Eltern nicht nur einen kritischen Blick auf die Freunde der eigenen Kinder werfen sondern auch auf das Elternhaus.  AZ

Quelle: www.paradisi.de  16.05.2012


Legalisierung Cannabis zu medizinischen Zwecken

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hat beim Gesundheitsausschuss einen Antrag zur Legalisierung von Cannabis aus medizinischen Zwecken vorgelegt. So soll das Strafverfahren bei Gebrauch von Haschisch und Marihuana eingestellt werden. Laut wissenschaftlichen Untersuchungen kann Cannabis zur Linderung von Schmerzen und zur Anregung des Hungergefühls bei schweren Krankheiten wie HIV und Krebs eingesetzt werden.
Die Meinungen der Sachverständigen waren geteilt. Zurzeit ist ein strafloser Bezug von Cannabis zu medizinischen Zwecken nur über eine Ausnahmegenehmigung möglich.   AZ

Quelle: www.paradisi.de  16.05.2012



Gras Pass in den Niederlanden

Wer in einem niederländischen Coffeeshop aus Deutschland kommend Haschisch kaufen oder einen Joint rauchen möchte, hat Pech. Denn die rechtsliberale Minderheitsregierung von Ministerpräsident Mark Rutte hat beschlossen ab 1.Mai einen Grass Pass einzurichten. Diesen Pass bekommen nur volljährige Niederländer, die einen Wohnsitz nachweisen können sowie sich in Coffeeshop registrieren lassen. 

Das Passsystem ist sehr umstritten und einige Städte sowie Coffeshop haben ihre Bedenken geäußert. Denn somit wird der illegale Handel zunehmen und die Coffeshop machen enorme Einbußen. So erwartet Josemans (Inhaber eines Coffeshop Esay Going und Interessenvertreter von Coffeeshop) einen Umsatzrückgang von 80 Prozent und mehrere Mitarbeiter müssen entlassen werden. Insgesamt seien in Maastricht 1.500 Arbeitsstellen bedroht, schätzt Josemans. 2008 haben Drogentouristen in Maastricht außerhalb der Coffeeshops 1,19 Millionen Euro für Kleidung, Restaurantbesuche, Parkgebühren und Essen ausgegeben. Schätzungsweise 3,9 Millionen Haschischtouristen aus Belgien, Deutschland und Frankreich kommen jährlich ins Land. Josemans erwartet, dass Ausländer deshalb eine schlichte Lösung wählen werden: Einfach weiterreisen nach Nijmegen, Arnhem, Utrecht, Amsterdam.  AZ

Quelle: www.taz.de  11.05.2012


Interview mit Dr. Werse über Legal Highs und die Paradoxie des Drogenverbots

Dr. Bernd Werse vom Centre for Drug Research an der Goethe-Universität Frankfurt über seine Forschung im Bereich Legal Highs und den sogenannten "neuen synthetischen Drogen" sowie dem damit verbundenen Paradoxon, dass der Staat mit dem Drogenverbot Menschen dazu treibt von gut erforschten klassischen Drogen auf neue unerforschte Substanzen umzusteigen. Dieses lässt sich nur durch eine Legalisierung von Drogen vernünftigt lösen.
Video


Drogen im Krieg

Damit Soldaten berechen- und belastbar sind, kommen schon seit langem im Krieg Drogen zum Einsatz. Ein Thema, über das nicht gerne geredet wird.

Dazu Videobeiträge und fachliche Diskussionen mit Ärzten, Rechtsanwalt und Sozialwissenschaftler unter www.zdf.de


Flut synthetischer Drogen kaum kontrollierbar

Europa wird praktisch jede Woche mit neuen synthetischen Drogen überflutet. Die Ermittler der EU-Drogenbeobachtungsstelle (EBDD) entdeckten 2011 49 neue Legal Highs. 2010 waren es 41 neu angemeldete Substanzen und 2009 "nur" 24 Stück. Diese Zahlenaufstellung zeigt, dass immer mehr neue synthetische Drogen auf dem Markt sind.

Die meisten Beimischungen bestanden aus künstlichen Cannabinoiden und Cathinone. Die synthetischen Cannabinoiden wirken wie Cannabis und werden häufig als Kräutermischungen geraucht. Synthetische Cathinone werden geschluckt, gespritzt und geschnupft und wirken wie Kokain und Ecstasy.

Solche neu aufgetauchten Drogen sind zum Anfang legal bis sie registriert werden und dann unter das BtmG fallen. Experten warnen vor solchen Stoffen, denn legal heißt nicht, dass die Einnahme nicht tödlich sein kann. Weiterhin sind die Inhaltsstoffe von Legal Highs wenig bekannt.

Jeder 20. Jugendliche im Alter von 15 bis 25 Jahren hat, laut dem EU-Drogenbericht, 2011 schon einmal "Legal Highs" konsumiert. 54 Prozent gaben an, Freunde hätten diese mitgebracht, 33 Prozent hatten in illegalen Shops eingekauft. Nur sieben Prozent gaben an, sie wären im Internet fündig geworden.  AZ

Quelle: www.spiegel.de  4.5.2012


Hirnscans könnten Aufschluss zum Drogenmissbrauch verraten

Eine Studie mit knapp 1900 Jugendlichen zeigte auf, dass impulsive Jugendliche eher gefährdet sind Drogenabhängig zu werden.

Ein internationales Forscherteam im Fachjournal "Nature Neuroscience" schrieb, dass einige Teenager ein höheres Risiko hätten, mit Drogen und Alkohol zu experimentieren, weil bestimmte Eigenheiten ihres Gehirns sie impulsiver machten. Dieses Ergebnis könne helfen, ob bestimmte Hirnmuster schon vor der Abhängigkeit existieren - oder erst durch längeren Drogenmissbrauch entstehen.

Für die Studie wurden bei den Probanden Aufnahmen per funktioneller Magnetresonanztomografie (fMRT) angefertigt. Die 14-jährigen Jungen und Mädchen wurden gebeten, bei einem Test einen Knopf zu drücken. In einigen Fällen stoppten die Teenager die Bewegung in letzter Sekunde. Menschen mit guter Impulskontrolle gelingt dies besser. Jugendlichen, die unter einer ADHS leiden, fällt das dagegen schwerer. Obwohl ADHS und ein Hang zum Drogenkonsum mit mangelnder Impulskontrolle in Verbindung stehen werden die beiden über verschiedene Steuerkreise reguliert.

Die Erkenntnis aus der Studie ist, dass bei den Jugendlichen, die bereits Alkohol, Zigaretten oder illegale Drogen ausprobierten, dass orbitofrontale Cortex (Frontallappen der Großhirnrinde) weniger aktiv war. Bei einigen Jugendlichen funktionierte es nicht so gut wie bei anderen. Diese Impulsivität macht die Teenager anfälliger für das Experimentieren mit Drogen.  AZ

Quelle: www.spiegel.de  04.05.2012


Gefährliche Droge erreicht Berlin

Ende letzten Jahres war in den Medien ein großes Aufgebot wegen einer neuen und sehr gefährlichen Droge. Die Rede ist von der Krokodils Droge. Im Oktober 2011 ist sie bei Dogenkonsumenten in Bochum aufgetreten. Jetzt hat sie wahrscheinlich auch Berlin erreicht. In Hilfseinrichtungen der Stadt sind die ersten Konsumenten der gepanschten Droge aufgetaucht. Noch handelt es sich um Einzelfälle.

Ein drogenabhängiges Ehepaar humpelte am 29.März in die Krisenwohnung des Drogennotdienstes. Beide Personen hatten starke körperliche Beschwerden, welche von der Notaufnahme der Charité die Diagnose „Überdosis Krokodil“ bekamen. 

In Deutschland verkaufen manche Dealer die Billigdroge (Wirkung wie Heroin) an ahnungslose Konsumenten. Leider ist mit dem bloßen Auge kein Unterschied zwischen Heroin und Krok zu erkennen. Krok besteht aus Desomorphin, welches die Grundlage in Schmerztabletten und Hustensäfte (Wirkstoff: Codein) besteht. Weitere Bestandteile sind Benzin, abgeschabte Streichholzköpfe und Schwermetalle. An den Einstichstellen entstehen eitrige Wunden sowie grünlich-gräuliche Verfärbungen der Haut und bilden Schuppen. Die Droge zerfrisst den Körper von innen.

In Berlin wurde bislang noch nicht die Droge nachgewiesen, aber dies könnte daran liegen, dass der Wirkstoff Desomorphin im Blut nur zwei bis drei Tage nachweisbar ist, so Heinrich Elsner, der leitende Arzt der Krisenhilfe Bochum.  AZ

Quelle: www.taz.de   24.04.2012


www.Legal-High-Inhaltsstoffe.de

Ist eine Internet Plattform, die Informationen zu vielen verschiedenen Legal High anbietet. Da sich der Konsum in den letzten Jahren immer mehr etabliert hat, hat das Frankfurter Drogenreferat in Zusammenarbeit mit der Universitätsklinikum Freiburg, die Ergebnisse der Untersuchungen online gestellt. Legal High sind Rauschmittel wie Räuchermischungen und Badesalze. Eine Vielzahl der Stoffe enthalten synthetische Cannabinoide, die eine ähnliche Wirkung haben wie Gras.

Daher sollten Konsumenten von Legal-High-Produkten wissen, dass…

... die Zusammensetzung und Dosierung häufig wechseln.
... die Produktnamen nicht den gleichen Wirkstoff oder eine gleichbleibende Wirkstoffmenge garantieren.
... die Herstellung keiner Qualitätskontrolle und -prüfung unterliegt.
... die Produkte zum Teil noch Rückstände möglicherweise gesundheitsgefährlicher Substanzen enthalten.
... im Gegensatz zu den meisten bekannten Drogen es keinerlei Daten über Konsumrisiken und Langzeitwirkung gibt.
... der Verkauf nach überwiegender Einschätzung von Juristen ein Verstoß gegen das Arzneimittelgesetz (AMG) ist.
... häufig Konsumenten über heftige Nebenwirkungen und Entzugserscheinungen berichten.

Wenn ihr mehr Informationen wollt, dann schaut doch einfach mal auf die Internet Seite: www.legal-high-inhaltsstoffe.de!!  AZ

Quelle: www.legal-high-inhaltsstoffe.de  18.04.2012


Schwächung des Immunsystems durch Ecstasy

Eine typische Wirkung von Ecstasy ist die verstärkte Kontaktbereitschaft zu anderen Menschen. Wenn sich zwei Menschen nah kommen, entstehen allerdings auch ideale Bedingungen für die Verbreitung von Krankheiten wie z.B. dem Pfeifferschen Drüsenfieber (wird auch „Kusskrankheit“ genannt). Die Krankheit verheilt in der Regel nach einigen Wochen ohne Folgen, kann aber in seltenen Fällen auch Komplikationen hervorrufen wie Herzmuskelentzündung oder zusätzliche Infektionen.
Verschiedene Studien zeigten auf, dass DrogenkonsumentInnen besonders anfällig für Infektions-krankheiten sind. Die University of North Carolina (USA) hat eine Untersuchung an Labormäusen durchgeführt. Zu Beginn ihrer Studie infizierten die StudienmitarbeiterInnen zunächst mehrere Labortiere mit einem bestimmten Herpesvirus (dem Erreger des Pfeifferschen Drüsenfiebers sehr ähnlich). Dreißig Tage nach der Infektion wurde den Tieren an drei aufeinander folgenden Tagen Ecstasy verabreicht. Dies wurde mit Abstand von einer Woche viermal wiederholt, um den Konsum an vier aufeinander folgenden „langen“ Wochenenden zu simulieren. Diese Tiere wurden verglichen mit einer anderen Gruppe von Mäusen, die zwar ebenfalls mit dem Herpesvirus infiziert wurde, jedoch kein Ecstasy erhielt.
Das Ergebnis war, dass die „Ecstasy Mäuse“ deutlich mehr Herpesviren in ihren Lungen hatten als die drogenfreien Tiere. Innerhalb weniger Tage wirkte die Substanz sich auf das Immunsystem aus.
Obwohl dieses Laborexperiment die oben genannten Übertragungswege natürlich nur eingeschränkt simulieren kann, geben sich doch Hinweise darauf, dass der Konsum von Ecstasy deutliche Einschränkungen des Immunsystems zur Folge haben kann.  AZ

Quelle: www.drugcom.de   16.04.2012


Junger Mann mit Drogen vergiftet

In Sachsen-Anhalt wurde ein 26-jähriger junger Mann mit Drogen vergiftet, welches sich in seinem Getränk befand. Der Mann befand sich auf einer öffentlichen Veranstaltung und hat von einem Fremden einen Cocktail angeboten bekommen. Nachdem er den Cocktail getrunken hatte, fühlte er sich unwohl und suchte ein Klinikum auf. Dort nahm man den Zustand ernst und begann sofort mit der Behandlung. Der junge Mann schwebt immer noch in Lebensgefahr und wurde in einen künstlichen Schlaf versetzt. Die Polizei ermittelt jetzt wegen versuchten Totschlags.
Im Dezember letzten Jahres gab es schon ähnliche Vorfälle auf dem Berliner Weihnachtsmarkt. Dort hatte ein Mann einigen Besuchern Getränke angeboten aufgrund der Tatsache, dass er was zu feiern hätte. Für einige endete dieser Abend im Krankenhaus.  AZ

Quelle: www.paradisi.de  16.04.2012


Vorteile einer Drogen-Legalisierung in den USA?

Angenommen Kokain und Marihuana werden legal angebaut, hergestellt und gehandelt, dann bräuchte es dafür keine korrupten Beamten, geheime Transportwege sowie kriminelle Verkaufsstrukturen. Weiterhin würde es zur Preis- und Beschaffungskriminalitätssenkung kommen. So könnte Marihuana auf dem „freien Markt“ ohne den Terror der skrupellosen Kartellen ausgesetzt zu werden, produziert werden. Auch Guatemalas Präsident Molina hat erkannt, dass es eine Entkriminalisierung der Drogen geben muss.

Allerdings wäre es naiv zu glauben, dass durch die Entkriminalisierung der Drogen Schluss mit den Kartellen wäre. Denn mittlerweile haben die Mafia mehrere Geschäftszweige wie Waffenschmuggel, Entführungen und Schutzgelderpressungen. Wer also die Mafia zerschlagen will, muss gegen korrupte Beamte und Polizisten, vor allem aber gegen die Hintermänner in Politik und legaler Wirtschaft vorgehen.  AZ

Quelle: www.taz.de  05.04.2012


Sag NEIN zu Drogen

Was denkt ihr auf welcher Seite man raus kommt, wenn man in der Google Suchzeile den Begriff „Drogenaufklärung Schule“ eingegeben hat? Auf der Seite der Drogenbeauftragten Mechthild Dyckmans? Beim Bundesministerium für Gesundheit bzw. Bildung und Forschung? Oder auf der von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung eingerichteten Informationsseite drugcom.de? Alles falsch – auf dem ersten Platz der Suchergebnisse werden an Drogenaufklärung interessierte Schüler und Lehrer direkt und ohne Umwege mit Scientology verbunden!

Der Slogan „Sag NEIN zu Drogen, Sag JA zum Leben“ stammt von der Foundation for a Drug-Free World, was synonym Scientology beinhaltet.

Den weiteren Artikel könnt ihr euch gerne durch lesen und selbst eure Meinung dazu bilden. Jedoch solltet ihr wachsam sein, welche Broschüren und Flugblätter ihr in eurer Uni, Schule oder sonst wo verteilt und benutzt.  AZ

Quelle: www.hanfjournal.de 05.04.2012



Hirndoping unter Studierenden?

In Medienberichte wird teilweise der Eindruck vermittelt, dass Hirndoping bei Studenten stark auf dem Vormarsch ist. So würden Berufstätige und Studierende immer häufiger zu verschreibungspflichtigen Mitteln (wie Schmerz-, Beruhigungs- oder Aufpuschmittel) greifen. Jedoch stellte eine repräsentative Untersuchung unter Studierenden fest, dass nur 5 Prozent der Studierenden gelegentlich Hirndoping betreiben. Es ist zwar bekannt, dass die Studierenden unter hohem Stress in ihrem Studium leiden, aber die Bereitschaft zur Einnahme von verschreibungspflichtigen Mittel ist von vielen Faktoren abhängig. So ist das Alter und die Anzahl der Semester von Bedeutung. Während in den Anfangssemestern 3 Prozent der Studierenden Hirndoping betreiben, fällt dieser Anteil ab dem 13. Semester mit 8 Prozent aus. Weitere Unterschiede gibt es bei den Studienfächern. Studierende der Veterinärmedizin und Sportwissenschaft weisen mit 18 und 14 Prozent den höchsten Anteil an Hirndopenden auf. In den Fächern Mathematik/Informatik und Geowissenschaften/Physik betreiben hingegen nur jeweils 3 Prozent der Studierenden Hirndoping. Generell werden leistungsbeeinflussende Mittel am häufigsten zur Vorbereitung auf Prüfungen eingesetzt. Interessanterweise ist die reine Leistungssteigerung nicht der wichtigste Einnahmegrund, sondern die Bekämpfung der Nervosität, Lampenfieber und Stress.  AZ

Quelle: www.drugcom.de  04.04.2012



Weniger Drogentote

2011 starben 20% weniger Menschen an den Folgen des Drogenkonsums. Somit hat die Zahl der Drogentoten den niedrigsten Stand seit 1988 erreicht. Das Durchschnittsalter liegt bei ca. 37 Jahren. Die Haupttodesursache ist die Überdosierung mit Heroin in Verbindung mit sonstigen Drogen.

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans sah den Grund für die Abnahme in der Behandlung mit Methadon, den Spitzentauschangeboten sowie in den medizinischen und sozialen Hilfsangeboten.

Jedoch muss gewarnt werden, denn die Anzahl der Erstkonsumenten in Verbindung mit Drogen ist um 14% gestiegen. Der Konsum von Kokain, Amphetaminen und Methamphetaminen ist am meisten gestiegen. Somit wurden erstmals in Deutschland mehr erstauffällige Konsumenten von „Crystal“ als von Ecstasy registriert.  AZ

Quelle: www.bka.de  29.03.2012


Vergiftungssymptome durch Kräutermischungen

Spice, Lava Red oder Monkees go bananas werden als Kräutermixturen vermarktet. In ihren Herkunftsländern sollen die Pflanzen als Cannabis-Ersatz verwendet werden. Laut Angaben des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) sind aber oftmals keine oder nur wenige der angegebenen Pflanzen enthalten. Dennoch trete eine cannabisähnliche Wirkung auf, wenn die Kräutermischungen geraucht werden. Dies sei wahrscheinlich darauf zurückzuführen, dass getrocknete Pflanzenteile mit synthetischen Cannabinoiden versetzt worden sind und auch von der BfR nachgewiesen wurden sind. Synthetische Cannabinoide würden teilweise jedoch um ein Vielfaches stärker wirken, so dass sich leicht Überdosierungen ergeben können. Das BfR berichtet in seiner Broschüre von 15 Fällen aus dem Jahr 2010, in denen es zu Vergiftungserscheinungen nach dem Rauchen von Kräutermischungen gekommen ist. Vergiftungserscheinungen sind z.B. Herzrasen, Übelkeit, Schwindel sowie Erbrechen und Krampfanfalle.  AZ

Quelle: www.drugcom.de   23.03.2012


Marihuana Konsum auch bei Senioren

Die Deutsche Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht hat in einer Umfrage in Hessen festgestellt, dass auch Rentner gerne mal zum Joint greifen.
Es gab insgesamt 5.586 Befragte, davon waren 3.371 älter als 40 Jahre und 1.000 Befragte über 60 Jahre alt. Zwar gibt es noch keine genaue Zahlen über die älteren Kiffer, aber es sein ein Anstieg zu vernehmen.
Jedoch unterscheidet sich das Konsumverhalten zwischen Rentner und Jugendlichen. Die Senioren konsumieren ausschließlich Marihuana bei bestimmten Gelegenheiten, während die Jugendlichen wahllos zum Joint greifen.  AZ

Quelle: www.paradisi.de  16.03.2012



Drogen Quiz

Hier ein kleines Drogen-Quiz für euch.

KO Tropfen - Nein Danke

Berlin sagt "Nein Danke" zu KO Tropfen
für ein sicheres Nachtleben - damit es kein böses Erwachen gibt

Das ist der Slogan einer Berliner Maßnahme. Auf ihrer Webseite gibt es viele  Informationen zu KO Tropfen wie "Was sind KO Tropfen", "Lass dich nicht KO Tropfen", "Was tun wenn es passiert ist", "Berlin sagt Nein zu KO Tropfen", "Für Eltern und Fachleute" und "Mitmachen & Weitersagen".  AZ

Wenn ihr Infos haben wollt, dann schaut doch einfach mal auf ihre Homepage unter www.ko-tropfen-nein-danke.de  13.03.2012



LSD hilft gegen Alkoholsucht

In den 60/70er Jahren war Lysergsäurediethylamid (LSD) in den USA legal. LSD verursacht Halluzinationen, Veränderung des Zeitempfindens und Intensivierung der Sinneseindrücke. Allerdings ist nicht jede LSD-Erfahrung angenehm. Wer emotional belastet ist, kann auch einen Horrortrip mit Angstzuständen, Desorientierung oder gar Psychose-ähnlichen Symptomen und Kontrollverlust erleben.
In der Medizin bietet LSD auch Vorteile, da es kaum abhängig macht. Studien aus den 60/70er Jahren wurden nun ausgewertet, in denen insgesamt 536 Alkoholiker mit Hilfe von LSD behandelt wurden. Das Ergebnis: LSD habe einen "klaren und konsistent hilfreichen Effekt" in der Therapie der Trunksucht.  AZ

Weitere Infos unter www.spiegel.de 13.03.2012


Drogenkonsum steigt

Laut eines Berichtes des sogenannten Internationalen Suchtkontrollrates steigt der Drogenkonsum und –handel auf der Welt. Vor allem in Gegenden mit hoher Arbeitslosigkeit und in sozial schwachen Regionen sei die Drogenproblematik weit verbreitet. In Europa habe vor allem der Konsum von Amphetaminen (Speed, Crystal) zugenommen.  FP

Quelle: www.paradisi.de  07.03.2012



Neuer Drogentest

In Hamburg kann die Polizei schneller und sicherer Drogensünder überführen. Dabei fällt der unnötige Urintest weg und es reicht schon wenig Speichel. Innerhalb von ein paar Minuten zeigt der Test ein Ergebnis an und gibt Auskunft, um welche Droge es sich handelt. Dietmar Kneuper von der Hamburger Polizei spricht von einer 95-prozentigen Trefferquote. Allerdings wird das Ergebnis des Schnelltest nicht vor Gericht zugelassen.   AZ
Hier ein paar Fotos von dem neuen Drogentest.

Quelle: www.radiohamburg.de  06.03.2011



"Legal Highs"

Die Europäische Kommission hat eine Umfrage in Auftrag gegeben, um mehr über die Konsummuster bei diesen Substanzen zu erfahren.
 „Legal Highs“ sind psychoaktiv wirksame Produkte zum Beispiel Räuchermischungen, Raumdüfte, Badesalze, Düngerpillen oder Bongreiniger. Der Handel mit diesen Produkten in Headshops oder in- und ausländischen Internetshops findet in einer rechtlichen Grauzone statt.
Über die Verbreitung und Konsumart von Legal Highs ist wenig bekannt, dazu soll ich Online Erhebung weitere Erkenntnisse liefern.
Die Umfrage wird von der GHK Consulting Ltd im Auftrag der Europäischen Kommission durchgeführt. Hier die Online-Umfrage.   AZ 

Quelle: www.drugcom.de  29.02.2012


Drogenfrei oder freie Drogen – Kiffen ohne Strafe?

Um Millionen Cannabis-Konsumenten aus der Illegalität zu holen, wollen Politiker den Umgang mit der Droge liberalisieren. So schlägt die Linke im Bundestag vor, der Besitz von 30 Gramm solle ebenso straffrei sein wie der Anbau und Konsum in eigenen Cannabis-Clubs.

Hierzu ein Video von Klipp & Klar (RBB), wo sich der Moderator Marco Seiffert mit den Gästen Hans-Christian Ströbele, B’90/Grüne, Bundestagsabgeordneter; Rolf Zacher, Schauspieler; Stefanie Vogelsang, CDU, Bundestagsabgeordnete; Frank Tempel, Die Linke, drogenpolitischer Sprecher Bundestagsfraktion und Wolfgang Büscher, Buchautor und Sprecher Kinderhilfswerk "Die Arche" über die Problematik diskutiert.  AZ

Quelle: www.rbb-online.de  21.02.2012



Tablettensucht

Tablettensucht ist eine Sucht, die in Deutschland verbreiteter ist als vermutet wird. Denn die Konsumenten fallen oft nicht auf und/ oder können sich unter dem Deckmantel von Krankheit mithilfe ärztlicher Rezepte verstecken.
Offensichtlich ist es kaum erkennbar, ob jemand einer Medikamentensucht verfallen ist, da weder Einstichstellen noch ein hervorstechender Geruch darauf hindeuten, dennoch scheint die Alkoholsucht ebenso viele Anhänger wie die Medikamentensucht in ihren Bann zu ziehen. Von den geschätzten 1,9 Millionen Abhängigen, sind zwei Drittel Frauen und meist älter als 50 Jahre. Es handelt sich hier also um eine deutlich differente Alterspanne.
In persönlichen Krisen greifen Frauen zu Tabletten und Männer eher zu Alkohol, wie ein Suchtmediziner an den LWL-Kliniken Warstein und Lippstadt aussagt. Dabei ist es den Frauen wichtig den Anschein zu wahren und daher lassen sie sich Medikamente verschreiben, die dafür sorgen, dass augenscheinlich in Beruf und Familie alles funktioniere. Oft handelt es sich dabei um Schlaf- und Beruhigungsmittel (Benzodiazepine), die  mit der angstlösenden und schlaffördernden Wirkung bereits nach ein paar Wochen zur Abhängigkeit führen können.
Der Suchtexperte Gerd Glaeske gibt an, dass die typischen Abhängigen aus den Arztpraxen kommen, wo sie ihre Pillen sauber und legal in Rezeptform erwerben können.  Objektiv betrachtet, sollten diese Mittel nur sieben bis 14 Tage eingenommen werden, doch oft sind es Hausärzte, die diese noch weitaus länger verschreiben. Der Patient handelt auf ärztlichen Rat und der Arzt sieht eine Besserung bei dem Patienten. Daher ergibt sich eine win- Situation auf beiden Seiten.
Ein Arzt umgeht die Bedenken der Krankenkasse, indem er Privatrezepte verschreibt und unterstützt somit indirekt die Sucht. So stellt sich natürlich nicht heraus, dass die beruhigende Pille schon zu lange eingenommen wird. Erst bei dem Vergleich der gesetzlichen Krankenkassen und der Verkaufszahlen der Apotheken kam dies hervor. Zwar seien die Verkaufszahlen von Schlaf- und Beruhigungsmitteln unverändert hoch, die die Zahl der Rezepte dafür allerdings nicht. Daher nimmt Glaeske an, dass die Hälfte jener Mittel über Privatrezept an den Konsument gelangt.     MG

Quelle: www.focus.de 10.02.2012



Geringerer Konsum von Alkohol, Tabak und Cannabis

Einer Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zufolge konsumieren Jugendliche im Alter zwischen 12 und 17 im letzten Jahrzehnt weniger Drogen, ob dies eine Wende in Sachen Drogenkonsum herbeiführt, ist nicht abzusehen, daher warnen Forscher davor Präventionsprojekte zu stoppen. Vor allem der Konsum von Tabak, Alkohol und Cannabis sei gesunken.

Der Anteil jugendlichen Rauchern sei bis 2010 um die Hälfte zurückgegangen, sodass im Vergleich zu 2001 (mit 28%) die aktuelle der Zahl der Raucher bei weniger als 12 Prozent liegt. Ebenso stieg der Anteil der Jugendlichen, die noch nie geraucht haben in der Alterskohorte von 40,5% auf 70,8%. Die Bundeszentrale führt dieses Ergebnis zum einen auf die Präventionskampagne „Rauchfrei“ von 2003  mit Ausstiegshilfen und zum anderen auf neue Gesetze, wie die Erhöhung der Tabaksteuer und ein Rauchverbot in Schulen sowie Gaststätten zurück.

Beim Alkoholkonsum von Jugendlichen sei ebenfalls ein Rückgang zu verzeichnen, junge Erwachsene im Alter von 18 bis 25 blieb der Wert gegenüber der letzten Erhebung unverändert bei 39,8%. Das sogenannte „Komasaufen“ wird als „Konsum von mindestens fünf alkoholischen Getränken bei einer Trinkgelegenheit“ bezeichnet. Im Vergleich zu einer Erhebung von 2004 sei die Zahl jener, die in den letzten 30 Tagen exzessiv getrunken haben um ca. 7% gesunken. Ein geringer Rückgang beim Alkoholkonsum von ca. 2% sei ebenfalls in der Alterskohorte 18 bis 25 festzustellen.

Bei dem Konsum von Cannabis ist bei Jugendlichen unter 18 Jahren deutlich geworden, dass im Vergleich zu 2004 die Zahl der Konsumenten nur noch halb so hoch ist (2004 15,1% und 2011 6,7%) Auch in der Altersspanne von 18- bis 25-Jährigen ist der Konsum um ca. drei Prozent gesunken.

Die BZgA erhebt bereits seit mehr als zehn Jahren solche und andere Zahlen zum Drogenkonsum junger Leute durch. 5001 Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 12 bis 25 Jahren wurden für diese Studie im letzten Jahr befragt.   MG

Quelle: www.spiegel.de  10.02.2012 


Erfurter Giftnotruf schlägt Alarm vor Crystal

Crystal zerstört den Menschen geistig und körperlich. Sie lässt den Körper um 10 Jahre altern. Die Droge verbreitet sich immer mehr im Osten, so die Sorge von der Erfurter Giftnotruf (0361 730730). Gerade im Raum Thüringen und Sachsen ist das gefährliche Methamphetamin (Meth, Ice) im Umlauf, sagte der Leiter des Giftinformationszentrums, Helmut Hentschel. "Die Zahl der Crystal-Notfälle hat sich seit 2009 verdoppelt." Im vergangenen Jahr wurden 49 Fälle registriert. "Da wir nur jene erfassen, die im Krankenhaus landen, bildet das nicht die ganze Realität ab."    

Vor allem Jugendliche unter 20 Jahren konsumierten Crystal. "Der Stoff, der offensichtlich aus tschechischen Laboren kommt, kostet nicht viel, und die Wirkung hält lange an", sagte der Mediziner.

Crystal / Meth / Yaba Crystal zählt zu den Methamphetaminen. Die Wirkung von Crystal ist vergleichbar mit der von Speed. Allerdings unterscheiden sie sich in der Dauer. Speed verliert nach zwei bis sechs Stunden seine Wirkung und Crystal kann im Extremfall seine Wirkung nach 70 (!) Stunden verlieren. Nebenwirkungen können visuelle, akustische Halluzinationen, paranoide Wahnvorstellungen sein und sich bis zur Psychosen weiterentwickeln. Bei längerem Konsum kommt es zum Verfäulnis der Zähne, Zerfall des Gesichtes und zu Ausprägungen von größeren Eiterpickeln.  AZ

Quelle: www.antennethueringen.de  26.01.2012


Meinungen im Bundestag zur Legalisierung von Cannabis

Der drogenpolitische Sprecher der Linken äußerte sich ganz klar zur Legalisierung von Hasch und Marihuana: „Wir wollen weg von der Verteuflung von Drogen“, indem Cannabis Club legalisiert werden. Dieses Prinzip erinnert an die „Coffee Shops“ in dem Nachbarland Niederlande. Der Sprecher der Linken führt weiter an, dass er die Aufklärung, der Jugendschutz und die Prävention voran gebracht werden solle, um den nicht zu kontrollierenden Schwarzmarkt zu bekämpfen. Daher soll- wenn es nach der Linken geht- der Besitz von 30g trockenem Cannabis erlaubt werden.

Dem stehen allerdings Union und FDP entgegen, sie lehnen jegliche Art von Legalisierung ab. Die CDU- Abgeordnete Maag gibt vor allem den in den letzten Jahren angestiegenen Wirkstoffgehalt im Cannabis als Grund für eine erhöhte Möglichkeit Abhängig zu werden an und somit auch als Grund für die ablehnende Haltung zur Legalisierung. Der CSU Experte Mayer setzt den Konsum von Alkohol mit dem von Cannabis gleich, indem er der Linken Verantwortungslosigkeit vorwirft. Jugendliche seien vor dem Missbrauch von Alkohol- seiner Meinung nach- zu schützen. Die Sprecherin der FDP lehnt die Idee der Cannabis Clubs konsequent ab.

Die Grünen betrachtet die Kriminalisierungspolitik von  Drogenkonsumenten als gescheitert und fordert legale Abgabeformen über lizenzierte Drogenfachgeschäfte, dabei müssen auch starkabhängigen Drogenkonsumenten besser geholfen werden. Die SPD äußert Vorbehalte gegenüber der Idee von Cannabis- Clubs und kritisierte die verschiedenen Handhabungen der Bundesländer bezüglich der Höchstmengen (zwischen 6 und 15 Gramm) für den straffreien Cannabisbesitz.    MG

Quelle: www.focus.de     26.01.2012



Quelle: www.harald-terpe.de

Auf Techno Parties kommt es akuten Komplikationen durch Drogenkonsum

Nicht jeder Besucher nimmt Drogen, doch auf den Techno - Parties ist der Drogenkonsum besonders verbreitet. Die Hauptdrogen sind Alkohol, Cannabis, Ecstasy und Speed. Dabei tritt der Mischkonsum unter den einzelnen Substanzen nicht selten auf, welche zu gesundheitlichen und lebensbedrohlichen Komplikationen führen können.
In den Niederlanden müssen Rave-Partys daher strenge Auflagen erfüllen, um eine Genehmigung zu erlangen. Eine Erste-Hilfe-Station auf jeder Großparty ist Pflicht. Das Team von Educare (Dienstleister bei Erste-Hilfe-Stand) hat die Besucherdaten der Erste-Hilfe- Station ausgewertet und veröffentlicht.

Ergebnisse:
- ca. 3,8 Millionen Besucher auf Parties
- Rund 28.000 von ihnen haben den Erste-Hilfe-Stand aufgesucht
- 10.100 RaverInnen hatten gesundheitlichen Problemen aufgrund des Drogenkonsum
- Rund zwei Drittel nahmen Ecstasy, Alkohol oder beides zusammen.
- Bei 515 Personen war der Gesundheitszustand so kritisch, dass sie notfallmedizinisch behandelt werden mussten.   AZ

Quelle: www.drugcom.de 25.01.2012



Wie gefährlich ist Cannabis?

In einer öffentlichen Anhörung informieren sich die Mitglieder des Gesundheitsausschusses unter Vorsitz von Dr. Carola Reimann (SPD) am Mittwoch, 25. Januar 2012, ab 14 Uhr bei mehreren Experten über Folgen einer möglichen Legalisierung von Cannabis. Hintergrund der 90-minütigen Sitzung im Anhörungssaal 3.101 des Berliner Marie-Elisabeth-Lüders-Hauses ist ein Antrag der Fraktion Die Linke (17/7196).
Die Linke fordert von der Bundesregierung den Eigenanbau von Cannabis (bis zu 30 Gramm) zu legalisieren. Währenddessen bleibt der Handel von Cannabispflanzen und –produkten weiterhin verboten.
Die Legalisierung des Eigenanbaus ist die Grundlage von der Fraktion die vorgeschlagenen Cannabis-Clubs. Laut Fraktion sollen die Clubs als eingetragene Vereine organisiert werden, die keine wirtschaftlichen Interessen verfolgen. Der Zugang zu den Räumlichkeiten soll nur für volljährige Mitglieder gestattet werden.

Zeit: Mittwoch, 25. Januar 2012, 14 bis 15.30 Uhr
Ort:  Berlin, Marie-Elisabeth-Lüders-Haus, Anhörungssaal 3.101

Liste der geladenen Sachverständigen
•    Dr. Klaus Behrendt, Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin e.V.
•    Hannelore Biniok, Oberstaatsanwältin, Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main
•    Prof. Dr. Gerhard Bühringer, Technische Universität Dresden
•    Dr. Raphael Gaßmann, Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) e.V.
•    N.N.
•    Dr. Nicole Krumdiek, Universität Bremen
•    Jost Leune, Fachverband Drogen und Rauschmittel e.V. (fdr)
•    Jörn Patzak, Staatsanwalt, Staatsanwaltschaft Trier
•    Prof. Dr. Rainer Thomasius, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
•    Georg Wurth, Deutscher Hanf Verband  AZ

Quelle: www.bundestag.de  16.01.2012



Neuer Wirkstoff hebt Wirkung von Alkohol auf

Wissenschaftler der University of California in Los Angeles untersuchen ein Medikament, welches die Wirkung von Alkohol nehmen kann. In dieser Forschungsreihe wurden behandelte Ratten kaum betrunken, litten weniger unter einen Kater und verloren die Lust am Alkohol auch wenn sie vorher süchtig waren.
Die Substanz Flavonoid Dihydromyricetin (DHM) wird aus dem Japanischen Rosinenbaum (Hovenia dulcis) gewonnen. Kleine Dosen führten schon die gewünschte Wirkung herbei.
Bei einem von vielen Forschungstest injizierten die MitarbeiterInnen den Ratten eine große Menge an Alkohol (für den Menschen umgerechnet zweieinhalb Liter Wein). Anschließend haben die Forscher die Ratten auf den Rücken gelegt und beobachtet wie lange sie in dieser Lage verharrten. Die Tiere nur mit dem Alkohol drehten sich erst nach 70 Minuten um, aber die Ratten mit der gleichen Dosis an Alkohol und rund ein Milligramm DHM pro Kilogramm Körpergewicht drehten sich bereits nach wenigen Minuten wieder um.
DHM scheint auch geeignet zu sein, um den Alkoholentzug zu unterstützen, wie weitere Versuchsreihen aufzeigten.
Nach 100-facher Einnahme von DHM litten die Ratten unter Orientierungslosigkeit. Allerdings sind die Forscher zuversichtlich auch DHM an den Menschen zu erproben.  AZ

Quelle: www.spektrum.de  16.01.2012



Marihuana schadet Lunge weniger als Tabak

Eine Langzeitstudie im US-amerikanischen Ärzteblatt zeigte auf, dass ein mäßiger Konsum von Marihuana nicht zu einer Verschlechterung der Lungenfunktion führte. Während es bei den Rauchern zu einer Verminderung der Einsekundenkapazität und der forcierten Vitalkapazität kam, wie Mark Pletcher von der Universität von Kalifornien in San Francisco und Mitarbeiter jetzt berichten.
Die Ergebnisse der Studien bedeuten nicht, dass Marihuana unschädlich ist. Aus pulmologischer Sicht so aus der Sicht der Autoren gibt es keine Bedenken gegen den medizinischen Einsatz von Marihuana zur Behandlung von Schmerzen, Appetitmangel oder Stimmungsstörungen. Der langfristige Konsum wird vor allem bei jungen Menschen aber mit der Entwicklung von mentalen und psychotischen Störungen in Verbindung gebracht.  AZ

Quelle: www.aerzteblatt.de  16.01.2012


Zivilbeamte entdecken Drogenkurier

Am 10. Januar beschlagnahmten zwei Zivilbeamte der Polizei Köln mehr als 100 g illegaler Drogen am Rasthof Eifeltor. Der 64jährige Fahrer wurde gegen 11 Uhr von den Beamten überprüft und als Drogenkurier entlarvt. Unter der Motorhaube befanden sich über 50g Heroin und Kokain. Nach der intensiven Suche von Spürhund „Manni“ konnten keine weiteren Verstecke ausfindig gemacht werden. Der Fahrer wurde festgenommen. Er war bereits strafrechtlich in Erscheinung getreten, sodass er sich nun aufgrund von einem erheblichen Verstoß gegen das BtmG vor dem Haftrichter verantworten muss.  MG

Quelle: www.presseportal.de  14.01.2012



1,7 Tonnen Kath in Oldenburg sichergstellt

Die Kath-Blätter werden einzeln vom Strauch gezupft. Beim Kauen wird hauptsächlich der Wirkstoff Cathin, ein Amphetamin, über die Mundschleimhaut aufgenommen.
Nahe der Autobahn 28 bei Oldenburg haben Polizisten bei einer Routinekontrolle eines Lastwagens fast zwei Tonnen der Kaudroge Kath sichergestellt. Diese Menge hatte einen Wert von 100 000 €. Das oldenburgische Gericht hat Anklage gegen den jungen Mann erhoben.  MG

Quelle: www.bild.de  14.01.2012



Fund eines Hanf- Lagers in einer Schweizer Industrie

In der Schweizer Stadt Schaffhausen wurde ein Hanf- Lager entdeckt, bei dem 8000 Pflanzen und Material für die Bewässerung und Beleuchtung sichergestellt wurden. Bei der Durchsuchung eines Industriekomplexes wurden die Beamten fündig. Die Plantage war hinter einer Mauer dennoch gut getarnt und professionell ausgestattet, unter anderem mit einem Belüftungssystem und einer Kameraüberwachung. Der Wert der Pflanzen konnte bis dato noch nicht bestimmt werden.  MG

Quelle: www.blick.ch  13.01.2012



Verfolgungsjagd unter Cannabis

Ein 20 jähriger lieferte sich über hundert Kilometer eine Verfolgungsjagd mit der Polizei und dem Zoll. Im Westen von Rheinland-Pfalz begann die Jagd nahe des Grenzübergangs Deutschland-Belgien über die Autobahnen 60, 1 und 602. Auf der Höhe von Trier konnten die Beamten das Fahrzeug mit noch zwei weiteren Insassen stoppen. Mithilfe eines Schnelltests wiesen die Polizisten dem Fahrer Cannabiskonsum nach und konfiszierten eine unbekannte Menge Cannabis.  MG

Quelle: www.spiegel.de   12.01.2012



Vermehrte Cannabis-Produktion in Hannover

33 aufgedeckte Cannabis- Plantagen 2011 sprengen den bisher bekannten Rahmen der Hannoveraner Polizei an Cannabis Mengen. Dem entspricht rund ein Drittel mehr als im Jahr davor. Einen Grund dafür sieht der Sprecher des Landeskriminalamtes in dem härteren Vorgehen der niederländischen Behörden gegenüber Handel und Anbau von Cannabis, sodass die niedersächsischen Anwohner nun auf Eigenproduktion umgestiegen seien, mutmaßen die Beamten.  MG  

Quelle: www.bild.de  12. 01.2012


Studentischer Film über den Alltag in "Drogenburg"

Ein Jahr lang besuchten zwei Studenten mit den Studienschwerpunkten Wirtschaft und Kommunikationsdesign die Gefängnisinsassen der JVA Rottenburg. Das Ergebnis ist ein 30 minütiger Dokumentarfilm, der zur Abschreckung an Schulen gezeigt werden soll. Dieser Film richtet sich vor allem an Schüler, bei denen bereits eine delinquente Tendenz erkennbar ist. Die Studenten haben ihr Interesse insbesondere auf Auskünfte der Insassen gelegt, die davon berichte, dass sie dort mit Menschen zusammen sind, die sie „draußen“ nicht anschauen würden. Wichtig war es den Studenten das typische Gangster- Image, das in den Medien vermittelt wird, aus der Sicht der Insassen wiederzugeben, die ihren monotonen Alltag weniger cool und lässig angingen als es das verbreitete Bild unter den Jugendlichen darstellt.
Ein 31jähriger Mann, der 10 Jahre hinter Gittern verbrachte und dort als Putzkraft immer wieder Überreste von Joints und anderen Drogenutensilien fand. Der Spitzname dieser JVA ist auch „Drogenburg“, da 90% der Insassen bereits nach kurzer Zeit abhängig seien. Die Beamten sind machtlos gegenüber dem Problem von Drogen, Alkohol und Gewalt, welches mit dem Konsum einhergeht. Nicht zahlungskräftige Gefangene müssten nach Angaben von Sträflingen mit  Prügel oder Vergewaltigungen rechnen. Ein Häftling zieht am Ende des Films das Fazit: „Knast gut? Nein! Knast ist scheißdreck!“ Bei dieser Szene verstummte der Kinosaal, der mit unterschiedlichsten Besuchern vom Rentner über Hipp Hopper hin zum Reggae- Liebhaber gefüllt war.  MG

Quelle: www.spiegel.de  12.01.2012


Schnelltest soll Kokser entlarven!

An der ETH Zürich arbeiten Forscher an einem Test, der innerhalb weniger Minuten zeigen soll, wie viel Drogen jemand konsumiert hat. Das könnte der Polizei die Arbeit massiv erleichtern, so die Forscher. Wenn heute der Verdacht vorliegt, dass ein/e Autofahrer/in Drogen genommen hat, muss die Polizei ihm/ihr Blut abnehmen und dies zeit- und kostenintensiv im Labor analysieren lassen. Bald schon könnte es eine Methode geben, die im Speichel Drogen schnell und einfach nachweisen kann um somit Drogenkonsumenten sofort zu entlarven, so der Physiker Markus Sigrist (ETH Zürich).  TK

Mehr dazu unter www.20min.ch  11.01.2012


Neue Horror Droge aus Russland

In NRW ist eine neue Droge mit dem Namen „Krok“ oder auch „Krokodil“ genannt, aufgetaucht. In Russland heißt die Droge „Krok“, weil sich die Haut bei der Einstichstelle grün verfärbt wie bei einem Krokodil. Sie dient als Heroinersatz und kann tödlich enden.

Im Bochumer „Drogencafé“ sind vier Drogensüchtige aufgefallen, die unerklärlich große Gewebsschäden hatten, obwohl diese nur angeblich Heroin konsumiert haben, erklärte der dortige leitende Arzt, Heinrich Elsner. Die Experten kennen zwar die Droge, aber sie war bisher in Deutschland nie im Umlauf. Die Drogensüchtigen hatten das „angebliche“ Heroin im Umfeld des Hauptbahnhofes gekauft.

Die Droge wird auf Basis von Codein Tabletten hergestellt, die in jeder freien Apotheke käuflich sind. Die Wirkung ist ähnlich wie Heroin, nur gefährlicher und beim ersten Schuss entsteht eine Sucht. Laut Experten, haben die Personen, die diesen Stoff einnehmen, nur eins bis drei Jahren zu leben.

Die Polizei befürchtet eine neue Drogenwelle mit Krok. Daher warnen die dortige Polizei und die Drogen Beratungsstellen gemeinsam vor den tödlichen Stoff, da davon auszugehen ist, dass in Raum Bochum das Heroin mit den Stoff Desomorphin (medizinischer Name von Krok) beigemischt wird.

„Die Junkies verfaulen von innen“, wenn sie sich Krok spritzen. Die Hautflächen verfärben sich und sterben ab. Dadurch kommt es häufig zu Amputationen, Leberversagen und zu platzenden Blutgefäßen. Auch bei einem Bochumer Süchtigen fehlte die komplette Haut am Unterarm und die Süchtigen wissen wahrscheinlich nicht, dass sie Krok konsumiert hatten. Der Unterschied sei nicht zu merken, so der Arzt Heinrich Elsner.  AZ

Quelle: www1.wdr.de 12.10.2011

Unter diesen Link findet ihr ein Video über die neue Droge: www.zdf.de



 
 
 
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