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Die Party ist toll, die Stimmung am kochen, du lernst jemanden kennen und ihr kommt euch schnell näher...
Hört sich alles wunderbar an - ist es auch. Damit danach nicht das böse Erwachen folgt, solltest du unbedingt und immer an deine Gesundheit und die deiner/ deines Partnerin/ Partners denken.
Safer Sex - na klar, hört man ja überall, da denkt doch heute jeder dran. Wir haben trotzdem hier noch mal das Wichtigste zusammengefasst, damit ein schönes Erlebnis nicht zum Albtraum wird.

Kondome & Co - Was wird wofür benutzt?

Anal- und Vaginalverkehr:


  • Normale Kondome reichen (zusammen mit genügend fettfreiem Gleitmittel!) vollkommen aus. Man kann aber auch extra starke und reißfeste nehmen, wenn man sich damit sicherer fühlt.
  • Ein Gleitmittel sollte dann verwendet werden, wenn nicht ausreichend Vaginalsekrekt produziert wird.
  • Auf keinen Fall aber zwei Kondome übereinander ziehen - durch die starke Reibung können sie leicht zerstört werden!

Oralverkehr:

  • Jede Art von Kondomen ist geeignet, auch dünnere.
  • Lecken der Vagina, des Anus: wahlweise Dental Dam (Latextuch) oder aufgeschnittenes Kondom (vor allem zum Schutz vor anderen sexuell übertragbaren Krankheiten wie Hepatitis, Tripper, Syphilis usw.)

Bei Verwendung von Sexspielzeug, z.B. Dildos und Vibratoren:

  • Ein Kondom ist nur nötig, wenn die Toys von verschiedenen Sexpartnern oder nacheinander in After und Vagina benutzt werden. In diesem Fall vor jedem Wechsel ein neues Kondom drüberrollen oder vor der Weitergabe gründlich mit heißem Wasser und Seife reinigen.

Extra große Kondome (Kondomgrößen L, XL, XXL):

  • Extra große Kondome nur benutzen, wenn sie wirklich benötigt werden (sonst rutschen sie ab).

Leuchtkondome und andere Scherzartikel:

  • Solche Kondome sind nicht mit "EN 600" gekennzeichnet, sondern tragen den Aufdruck "Scherz-/Stimulationsartikel - nicht zur Verhütung geeignet!"
  • Auch zum Schutz vor HIV sind diese Kondome nicht verwendbar!

Kondome aus Schafsdarm:

  • Bitte nicht verwenden, da sie durchlässig für Bakterien und Viren sind!

Was tun bei Allergien?

Zuerst vom Facharzt abklären lassen, wogegen sich die Allergie richtet. Wenn die Ursache erkannt ist, auf andere Produkte wechseln.


  • Allergie gegen Latex: Kondome aus Polyurethan benutzen.
  • Allergie gegen Inhaltsstoffe und Produktionsrückstände von Kondomen: hypo-allergene Kondome benutzen. Sie sind weitestgehend frei von allergieauslösenden Bestandteilen.
  • Allergie gegen Inhaltsstoffe von Gleitmitteln: Gleitmittelmarke wechseln.

Wo bekommt man Kondome & Co.?
Die größte Auswahl an Kondomen bieten Kondomfachgeschäfte und gut sortierte Sex-Shops. Aber natürlich gibt es sie auch in Apotheken, Kaufhäusern und Drogerien. Kondome kann man ebenso über den Versandhandel beziehen.
Dental Dams, Latexhandschuhe und Fingerlinge bekommt man meist nur in Apotheken. Latexhandschuhe gibt's auch in Drogerien.
Gleitmittel sind über Kondomfachgeschäfte, gut sortierte Sex-Shops, über den Versandhandel und bisweilen auch in Apotheken erhältlich.


Gleitmittel - welches?

  • Nur fettfreie, für diesen Zweck bestimmte Substanzen verwenden!
  • Auf keinen Fall öl- oder fetthaltige Substanzen wie Nivea, Vaseline, Speiseöle und Bratfette.

Wie benutzt man das Kondom?

  • Die (unbeschädigte!) Verpackung vorsichtig aufreißen, am besten mit den Fingern. Kondom nicht durch spitze oder scharfe Gegenstände (Schere, Messer, Schmuck usw.) oder durch Fingernägel und Zähne beschädigen!
  • Wichtig ist, das Kondom bereits vor dem ersten Eindringen zu benutzen.
  • Vorhaut zurückziehen und das Kondom gleichmäßig über den steifen Penis nach unten abrollen. Dabei das Kondom an der Spitze etwa 1-2 cm mit den Fingern zusammendrücken, um genügend Platz für das Sperma zu lassen. Darauf achten, dass das Kondom nicht durch Fingernägel beschädigt wird.
  • Niemals zwei Kondome übereinander verwenden! Sie scheuern gegeneinander und rutschen leichter ab.
  • Beim Analverkehr reichlich fettfreies Gleitgel auf das Gummi geben und auch den Anus des Partners damit schmieren.
  • Vor jedem (erneuten) Eindringen kurz mit der Hand überprüfen, ob das Kondom noch richtig sitzt.
  • Nach dem Samenerguss Penis und Kondom zusammen aus Vagina oder Anus herausziehen, solange der Penis noch steif ist (damit der Gummi nicht abrutscht!). Dabei das Kondom am Gummiring festhalten.

Zur Sicherheit

  • Kondome so aufbewahren, dass sie vor Reibung, Druck, Hitze, scharfen und spitzen Gegenständen geschützt sind.  
  • Kondom-Folierung nicht mit Messer, Schere oder anderen scharfkantigen Gegenständen öffnen.
  • Kondome kühl und trocken lagern.
  • Achtung bei brüchigen und rissigen Fingernägeln!
  • Kondome vertragen sich nicht mit bestimmten Vaginalzäpfchen und Salben! Unbedingt auf die Packungsbeilage achten.
  • Starke Haarstoppeln nach Intimrasuren können dem Kondom schaden.
  • Auf jeden Fall Qualitätskondome (mit dem Aufdruck "geprüft nach EN 600") verwenden.
  • Beim Kondomkauf immer auf eine unbeschädigte Verpackung achten. Die Packungen sind mit einem Haltbarkeitsdatum versehen. Wenn es abgelaufen ist, Kondome nicht mehr benutzen.
  • Bei Fernreisen empfiehlt sich die Mitnahme eines Kondomvorrats. In manchen Ländern entsprechen die dort erhältlichen Kondome nicht immer den EU-Qualitätsstandards.

Im Notfall

Wenn es mit dem Schutz mal nicht geklappt hat...

Das Kondom ist gerissen, oder es wurde "im Sturm der Gefühle" einfach vergessen: So etwas kann durchaus passieren. Sofortmaßnahmen
sind:

  • Herauspressen, waschen und urinieren von den Resten der Körperflüssigkeiten des Partners /der Partnerin.
  • Zu vermeiden gilt, eine Darm- und Scheidenspülung, da durch Druck und Reibung die Viren und Bakterien sich an den Schleimhäuten fest setzen können.
  • Kommt beim Sex Sperma in die Augen, diese möglichst schnell mit Wasser ausspülen.
  • Ist Sperma in den Mund gelangt, schnell ausspucken und ausspülen (je schneller, desto besser - wenn's geht, mit Alkohol zur Desinfizierung).

Wenn jemand ein erhöhtes Infektionsrisiko hatte (z.B. ungeschützter Sex mit einem HIV-positiven Menschen oder Kontakt mit HIV-infiziertem Blut hatte), ist möglicherweise auch eine Post-Expositions-Prophylaxe - kurz HIV-PEP - sinnvoll. Hinter dem komplizierten Namen verbirgt sich eine vierwöchige Einnahme von Medikamenten, die gegen den HI-Virus gerichtet sind. Sie hat die bestmögliche Wirkung, wenn sie innerhalb von zwei Stunden nach dem Risikokontakt begonnen wird. Je mehr Stunden vergehen, desto geringer ist die Chance, dass die HIV-PEP wirkt. Außerdem ist möglichst bald mit einem Resistenztest zu überprüfen, ob das übertragene Virus möglicherweise schon gegen bestimmte HIV-Medikamente unempfindlich ist - in diesem Fall müssten diese Medikamente ausgetauscht werden. Ob und wie gut die HIV-PEP wirkt, kann man allerdings nicht genau sagen. Außerdem treten manchmal auch starke Nebenwirkungen auf. Die Post-Expositions-Prophylaxe ist also kein "Kondom für danach", sondern eine Behandlungsmöglichkeit für Ausnahmesituationen. Ob eine HIV-PEP eingesetzt werden sollte, lässt sich nur mit einem erfahrenen Arzt/einer erfahrenen Ärztin klären!

Quelle: www.aidshilfe.de

Die Pille danach
Befürchtest du, nach einem Geschlechtsverkehr ohne ausreichende Verhütung schwanger zu werden? Dann wende dich so schnell es geht an eine Ärztin/ einen Arzt und lass dir die "Pille danach" verschreiben. Mit der "Pille danach" ist es noch möglich bis zu 72 Stunden (3 Tage) nach dem Miteinanderschlafen eine Schwangerschaft zu verhindern. Wichtig ist aber: Je früher die "Pille danach" eingenommen wird, um so sicherer wirkt sie.In den Beratungsstellen von pro familia gibt es Ärztinnen, die kostenlos beraten und ein Rezept für die "Pille danach" verschreiben können.Wer am Wochenende schnell die "Pille danach" benötigt, kann sich an eine Krankenhausambulanz oder an den ärztlichen Notdienst wenden (steht in der Zeitung/ im Telefonbuch).
Was ist die "Pille danach"?
Die "Pille danach" ist ein hochdosiertes Hormonpräparat, das den Eisprung verzögert oder verhindert. Die Tablette gibt es in zwei verschiedenen "Hormonarten". Falls es schon zu einer Befruchtung gekommen ist, erschwert sie die Einnistung des Eies in der Gebärmutter. Sie kann bis zu 72 Stunden nach dem Miteinanderschlafen eingenommen werden. Aber: Je früher sie eingenommen wird, desto sicherer wirkt sie. Die Wirksamkeit im Einzelnen:
1. Tag: ca. 95%
2. Tag: ca. 85%
3. Tag: ca. 60%
Die "Pille danach" ist als Nachverhütung im Notfall gedacht und nicht als Verhütungsmittel, das ständig benutzt wird. Sie kann bei rechtzeitiger Einnahme vor einer ungewollten Schwangerschaft schützen. Bietet allerdings keinen Schutz vor einer Ansteckung mit sexuell übertragbaren Krankheiten wie z.B. HIV!

Quelle: www.profamilia.de




 
 
 
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