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Substanz
Krok wird auch Krokodil genannt aufgrund der grau-grünlichen Verfärbungen sowie wegen der wunden, schuppigen und schorfigen Hautstellen.
Es ist ein starkes Betäubungsmittel, welches in Deutschland nicht eingesetzt wird. Krok wird im medizinischen Gebrauch Desomorphin genannt und ist ein Abkömmling des Wirkstoffes Morphin, welches ein Opiat ist.
In Russland wird die Droge mit Schmerzmitteln (codeinhaltige Arzneimittel), Benzin, Farbverdünner, Salzsäure und roter Phosphor hergestellt. Da in den russischen Staaten die codeinhaltigen Mittel frei erhältlich sind, können die Süchtigen die Ersatzdroge selber und billig herstellen. Jedoch bleiben häufig bei der primitiven Herstellung Schadstoffe zurück, die den menschlichen Körper zerstört. Die Droge wird auch als die Droge der Armen und Verwahrlosten genannt.
Krok dient als Ersatzdroge für Heroin.

Konsumform
Krok wird gedrückt.  

Wirkung
Die Euphorieschübe ist vergleichbar mit der Wirkung von Heroin, jedoch sind die Nebenwirkungen viel gravierender. Der Rausch von Krok hält nur maximal 2 Stunden an und muss daher öfters injiziert werden. Somit macht Krokodil stärker abhängig und die körperlichen Entzugserscheinungen halten bis zu einem Monat an. Im Gegensatz zu Heroin sind es „nur“ fünf bis zehn Tage.
Vorsicht: Krok wird vermutlich bei Heroin beigemischt und lässt sich im ersten Moment nicht von einander unterscheiden. Die Krok Nebenwirkungen werden erst nach zwei bis drei Wochen ersichtlich. Aber Desomorphin kann im Blut innerhalb von drei Tagen nachgewiesen werden.

Nebenwirkung
Krokodil ist ein giftiger Cocktail, der das Knochengewebe angreift und den Konsumenten von innen auffrisst. Die Körperteile an der Einstichstelle verfaulen nach und nach und einzelne Hautfetzen hängen vom Körper herunter. Daher kommt es häufig zu Amputationen sowie zu Leberversagen und platzende Blutgefäße. In den meisten Fällen versterben die Konsumenten nach eins bis drei Jahren.

Safer Use
Diese Droge ist eine Horror Droge, daher vermeide das Konsumieren von Krok, aufgrund der „Verfäulnis“ im Körper.
Leider gibt es bei dieser Droge keine Safer Use Tipps, da selbst beim einmaligen Konsumieren starke Nebenwirkungen wie grau-grünliche Verfärbungen an der Einstichstelle auftreten.
Da nach heutigen Informationsstand die Betroffenen in Bochum Heroin gekauft haben und nicht „Krok“, geht das Krisenhilfe Zentrum in Bochum davon aus, dass das preiswerte „Krok“ dem „teuren“ Heroin untergemischt wurde. Insofern kann bei jedem Kauf von Heroin auch „Krok“ dabei sein.
Das heißt für die Heroin-GebraucherInnen:
Egal wie der Stoff konsumiert wird, trotzdem können Schäden hervor gerufen werden. Wie z.B. beim Schniefen, hier können Schäden im Bereich der Nase, der Luftröhre und der Bronchien auftreten.
Jedoch ist beim Blech-Rauchen zu erwarten, dass die Beimischung von „Krok“ bemerkbar ist, da sich der typische Heroingeruch wahrscheinlich verändert. Sollte der Geruch nicht üblich sein, dann bitte den Stoff nicht konsumieren.

Weiterhin solltest du darauf achten, dass du vor dem Drücken die Einstichstelle mit medizinischem Alkohol desinfiziert. Benutze immer eigenes, neues und sauberes Spritzbesteck. Teile niemals Nadeln und Pumpen mit anderen Konsumenten, um andere Krankheiten wie Hepatitis, HIV, Bakterien und Pilze zu vermeiden.

Quelle: www.welt.de 13.10.2011
           www.focus.de 14.10.2011

           www.dgsuchtmedizin.de  18.10.2011


 
 
 
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