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Substanz
Yohimbe ist die Rinde eines eichenähnlichen Baumes, der bis zu 30m hoch werden kann. Seiner Verwendung nach bezeichnet als Potenzbaum, Lustholz und Liebesbaum.
Die ursprüngliche Herkunft sind die tropischen Wälder Zentralafrikas. Die Massai benutzen Yohimbe bei ihren Initiationsriten.

Konsumform

Meistens oral als Yohimbetee. Yohimbin ist in homöopathischer Lösung oder spagyrische Essenz frei verkäuflich.

Wirkstoffe

Das Hauptalkaloid ist Yohimbin. Yohimbe enthält allerdings 11 weitere Alkaloide, die zwischen 2 und 15% der Rinde ausmachen.

Wirkung

Yohimbe wirkt aphrodisierend. Der Wirkstoff Yohimbin fördert die Durchblutung der Leistengegend und wirkt blutdrucksenkend. Bei Einnahme wird die Wahrnehmung leicht verändert, es kommt aber nicht zu Halluzinationen. Der Tastsinn wird sensibilisiert, die Blutzirkulation gefördert und es kommt zu einer erhöhten Konzentration von Testosteron im Blut. Die Wirkung hält ca. 2-4 Stunden an.
Nebenwirkungen können Magenverstimmungen, Kreislaufschwäche, Krämpfe, Schlaflosigkeit, Übelkeit, Leberschäden, Durchfall, Hitzewallungen, Herzrhythmusstörungen und schmerzhafte Erektionen sein. Folgen einer zu hohen Dosis können lebensgefährliches Herzmuskelversagen und Atemlähmung sein.

Safer Use

Yohimbe sollte von Frauen nicht eingenommen werden, da dadurch der Hormonhaushalt durcheinander geraten kann.
Bei Leber und Nierenerkrankungen sollte auf den Konsum verzichtet werden, da die Nieren stark belastet werden. Da der Wirkstoffgehalt in den Pflanzen starken Schwankungen unterliegt, sollte man mit niedrigen Dosierungen (0,75 g) beginnen. Yohimbe zählt zu den MAO-Hemmern und sollte nie mit verschiedenen psychoaktiven Substanzen wie zum Beispiel Ecstasy, Mekalin, Opiate, Amphetamine (Speed, Crystal) und bestimmte Antidepressiva kombiniert werden, da es zu lebensbedrohlichen Reaktionen kommen kann.

Recht

legal

Schwangerschaft
Die Auswirkungen der Einnahme von psychoaktiven Pflanzen während der Schwangerschaft sind weitgehend unerforscht, der Einfluss auf die spätere geistig-seelische Entwicklung des Ungeborenen ist nicht bekannt. Was nicht heißen soll, dass es keine gibt!
Dies gilt ebenfalls für stillende Mütter, da nicht bekannt ist inwiefern sich die Wirkstoffe über die Muttermilch übertragen und inwieweit sie dem Kind schaden können.
Schwangere und stillende Mütter sollten also nicht nur in eigenem Interesse, sondern auch in dem des Kindes auf den Konsum von Biodrogen unbedingt verzichten!




 
 
 
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