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Substanz
Die Tollkirsche (Atropa Belladonna) ist eine Staudenpflanze aus der Familie der Nachtschattengewächse, die etwa 150 cm hoch wachsen kann. Aus ihren braunroten Blüten entwickeln sich schwarze Beeren, die Kirschen ähneln. Die Farbe der Beeren wechselt direkt von grün auf schwarz und ist zwischenzeitlich niemals rot! Der Geruch ist süßlich und wird mit zunehmender Reife schärfer. Die Pflanze blüht zwischen Juni und August. Die Benennung der Tollkirsche erfolgte nach der griechischen Göttin Atropos, die den Lebensfaden durchschneidet; belladonna steht für »Schöne Frau«, da sich früher Frauen aus kosmetischen Gründen Tollkirschensaft in die Augen träufelten, um die Pupillen zu vergrößern.

Konsumformen
Die Blätter der Tollkirsche werden geraucht oder gegessen, Pflanzenteile und Beeren als Sud gepresst oder als Tee ausgekocht.

Wirkstoffe

Unterschiedlich hohe Konzentrationen von Hyoscyamin, Atropin und Scopolamin in den verschiedenen Pflanzenteilen.
In den Wurzeln und teils auch in den Blättern geringe Mengen von Scopolamin, Atropamin und Belladonin.

Wirkung

Die Wirkung der Tollkirsche kann in zwei Phasen geteilt werden. In der ersten Phase kann es zu düsteren Halluzinationen bei denen Rauschwelt und Realität kaum zu unterscheiden sind, Pupillenerweiterung, trockene und gerötete Haut, Herzrasen, Trockenheit der Schleimhäute, Störungen des Gedächtnisses, Verwirrung und extrovertiertem Verhalten (Lachen, Tanzen, „Närrischsein“) kommen. Oft kommt es zu subjektiven Temperaturveränderungen (z.B. Kältegefühl) und Stimmungsschwankungen (Wutausbrüche, Tobsuchtsanfälle).
In der zweiten Phase wirt die Tollkirsche stark sedierend, d.h. betäubend und einschläfernd. Es besteht das Risiko ins Koma zu fallen oder durch Atemlähmung zu sterben.
Weitere Nebenwirkungen sind Durst, Appetitlosigkeit, Schmerzen beim Wasserlassen und die Verhinderung des Harnflusses, stark erhöhter unregelmäßiger Puls, spastische Kämpfe und delirische Anfälle.
Der Hauptwirkstoff der Tollkirsche ist Atropin, das eines der stärksten Gifte ist. Daher ist die Wirkung der Tollkirsche meist auf eine Atropinvergiftung zurückführen.

Safer Use

Schon kleinste Mengen der Tollkirsche, kann bei manchen Menschen zu deliranten
Zuständen führen. Für reines Atropin ist die letale Dosis 100mg, tödliche Ausgänge sind aber auch schon bei einer Menge von 50mg bekannt geworden.
Übertragen auf Tollkirschen liegt die tödliche Dosis demzufolge bei einem Erwachsenen bei ca. 10-20 Beeren.
Von Mischkonsum mit Tollkirsche ist dringend abzuraten, da z.B. Alkohol die Rauschwirkung und die atemlähmende Wirkung verstärkt und die Kombination mit Aufputschmitteln kann Herzkreislaufstörungen massiv verstärken.

Bei Notfällen
Giftnotruf  0361 730730 oder Notruf 112.

Rechtslage

legal


 
 
 
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