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Substanz
Die Pflanze zählte zu den klassischen "Hexendrogen". Sie diente zur Behandlung von Geisteskrankheit und wurde in Liebestränken und Hexensalben beigemischt. Stechapfel wurde auch zu medizinischen Zwecken eingesetzt, um z.B. Keuchhusten und Asthma zu behandeln.
Die Pflanze ist ursprünglich im Südwesten der USA und auf den Westindischen Inseln beheimatet. Heute ist er auch in Mexiko, ganz Europa und auf den gesamten nordamerikanischen Kontinent zu finden.
Weitere gebräuchliche Namen sind Donnerkugel, Teufelsapfel, Asthmakraut, Schlafkraut und Zigeunerapfel.

Konsumform
Pflanzenteile bzw. Samen der Stechapfelfrucht werden zu einem Sud gepresst oder als Tee ausgekocht und getrunken.

Wirkstoffe
Hauptsächlich Scopolamin, in geringerer Dosis Atropin und Hyoscyamin, des weiteren einige Nebenalkaloide.

Der Rausch gestaltet sich hypnotisch. Es tritt oft narkotischer Schlaf mit bilderreichen und erotischen Träumen auf. Im wachen Zustand ist die Willenskraft und Bewegungsfreiheit stark eingeschränkt. Da Scopolamin
stark halluzinogen ist, ist das Zeitempfinden oft verzerrt, was sich zu psychoseähnlichen Zuständen, verbunden mit Angstzuständen und Unruhe steigern kann.
Das Alkaloid Scopolamin hat eine dämpfende Wirkung auf das Zentralnervensystem. In hohen Dosen führt Scopolamin zu Apathie und Willenlosigkeit, weshalb es in den 1950er Jahren als „Wahrheitsdroge“ eingesetzt wurde.Symptome eine Scopolaminvergiftung sind Mundtrockenheit, Sehstörungen, Halluzinationen, Übelkeit, Koordinationsstörungen und narkotischer Schlaf bis hin zur Atemlähmung.
Die Wirkung hält 3-8 Stunden an, wobei auftretende Halluzinationen auch mehrere Tage andauern können.

Nebenwirkungen
Nebenwirkungen können ein säuerlicher Geschmack in der Mundhöhle starke Pupillenerweiterung, glänzende Augen, erhöhte Lichtempfindlichkeit
trockene Schleimhäute, Schluck- und Sprechbeschwerden, raues kratzen im Hals, Übelkeit aber ohne Erbrechen, motorische Unruhe, Gleichgewichtsstörungen, Verwirrtheit, unangenehmes übersteigertes Tastgefühl, Sprachstörungen, Weinkrämpfe und Rededrang sein.
Gefahren bei einer Überdosierung sind Lähmungserscheinungen der Muskulatur, Krampfanfälle, psychotische Schübe, Raserei und Tobsucht und Horrortrips.  
Im schlimmsten Fall können Herzrhythmusstörungen und komatöse Zustände auftreten. Außerdem kann es zu einer Atemlähmung kommen, die zum Tod führen kann.

Safer Use

Vom Mischkonsum mit Alkohol ist abzuraten, da Alkohol die Atemlähmende Wirkung unterstützt. Der Wirkstoffgehalt schwankt stark von Pflanze zu Pflanze, daher ist eine genaue Dosierung kaum möglich. Stechapfel ist hochgiftig!
Tödliche Dosis: ca. ab 15 Stechapfelsamen
50 mg des Wirkstoffes Scopolamin sind tödlich. Ohne sofortige ärztliche Behandlung kann der Tod auch bei geringeren Dosen durch die Nebenwirkungen eintreten (Atemlähmung).

Rechtslage
Legal.




 
 
 
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