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Substanz
Coffea arabica heißt der Baum, der die Kaffeebohne trägt. Der Hauptwirkstoff ist das Alkaloid Koffein. Die Konzentration der unterschiedlichen Inhalts- und Wirkstoffe im Kaffee variiert, abhängig vom Mischungsverhältnis der verwendeten Rohkaffeesorten, der Herkunft, dem Röstverfahren, der Zubereitung usw.. Neben dem Koffein sind eine ganze Reihe anderer Inhaltsstoffe für das unverwechselbare Aroma verantwortlich. Dies sind u.a. bestimmte Gerbstoffe (Eiweiße und organische Säuren), Kohlenhydrate und ein großer Anteil an bisher unbekannten Substanzen, die zum Teil erst beim Rösten oder beim Aufguss entstehen.


Konsumform
Kaffe wird getrunken.


Wirkung
In mäßiger Dosierung wirkt Koffein anregend auf die Muskel- und Herztätigkeit. Koffein ist ein Muntermacher, d.h. eine vorübergehende Steigerung der geistigen Leistungsfähigkeit - z.B. der Konzentration - setzt ein, die allgemeine Stimmung wird angehoben. Kaffee aktiviert! Mitunter kann eine Tasse Kaffee auch lästige Kopfschmerzen vertreiben. Aber in Einzelfällen scheint Kaffeegenuss auch ein Auslöser für Kopfschmerzen zu sein.
Je nach dem, inwieweit der Körper schon an Kaffee gewöhnt ist, steigt der Blutdruck, die Durchblutung wird angeregt (dadurch auch leichter Anstieg der Körpertemperatur). Bei sehr hoher Dosierung sind sogar Herzflattern und Schweißausbrüche möglich. Beim Koffein-Konsum wird Adrenalin verstärkt ausgestoßen, dies kann auch zur Pupillenerweiterung (bei hohen Dosen) führen. Koffein wirkt auch anregend auf die Aktivitäten des Verdauungssystems und der Nieren und bewirkt so eine Erhöhung des Energieumsatzes. Herzrhythmusstörungen nach Koffeinkonsum sind nicht ungewöhnlich, doch nur selten schwerwiegend. Koffein kann den Cholesterin-Spiegel im Blut anheben.
Dauerhafter und regelmäßiger Genuss von etwa 1-3 Tassen koffeinhaltigen Kaffees am Tag kann zur Ausbildung einer körperlichen und seelischen Abhängigkeit führen. Diese ist zwar relativ unproblematisch, bei Entzug können aber dennoch körperliche Symptome auftreten, wie starke Nervosität, Müdigkeit, Erbrechen bis hin zu Störungen der Bewegungskoordination und des Konzentrationsvermögens.


Safer Use
Um die Risiken, die durch den Konsum von Kaffee entstehen zu reduzieren, solltest du einige Hinweise beachten:
Personen mit folgenden körperlichen Beschwerden sollten ihren Kaffeekonsum möglichst gering halten bzw. völlig darauf verzichten: Stark erhöhter Blutdruck, extrem hohe Cholesterinwerte, Erkrankungen des Verdauungssystems oder Herz-Kreislauferkrankungen.

Gerade wenn du ein regelmäßiger Kaffeetrinker bist, solltest du vielleicht lieber ein paar Cent mehr ausgeben und nicht den billigsten Kaffee kaufen. Denn extrem billiger Kaffee ist oft schärfer geröstet, was dazu führt, dass dieser Kaffee die Magenschleimwände besonders stark angreift.
Fertigkaffee in Dosen ist zumeist überdosiert und enthält auch zuviel Zucker.
Kaffee wird häufig als Wachmacher benutzt, aber denk dran: Kaffee funktioniert nur kurz als Wachmacher! Schon nach kurzer Zeit setzten Überschätzung, Gereiztheit, "Überkonzentration" wieder ein. Deine Leistungsfähigkeit ist dann noch geringer als vor dem Kaffeekonsum. Auch Koffein kann deine Fahrtüchtigkeit also beeinträchtigen!
Vor dem Schlafengehen solltest du auf Kaffeekonsum verzichten. Denn bedingt durch das Koffein würde dein Tiefschlafanteil wesentlich kürzer ausfallen.


BtMG
Kaffee ist eine legale Substanz und demzufolge nicht im BtMG aufgeführt.


Schwangerschaft
Die Wirkung von Koffein in der Schwangerschaft ist noch nicht eindeutig geklärt. Vermutet wird bislang niedrigeres Geburtsgewicht, Wachstumsverzögerung im Uterus und eine höhere Anzahl an Fehlgeburten.
Dennoch, ein moderater Koffeinkonsum, in Form von nicht mehr als 2-3 Tassen Kaffe bzw. Tee am Tag. während der Schwangerschaft stellt wohl kein gesundheitliches Risiko dar. Jedoch sollte während der Schwangerschaft und Stillzeit der Koffeinkonsum eingeschränkt werden, um den Embryo bzw. Säugling nicht zu stark zu belasten. Stillende Mütter sollten sich bewusst machen, dass ca. ein Prozent des aufgenommenen Koffeins in die Muttermilch übergeht und auf diese Weise zu Schlaflosigkeit und Unruhe des gestillten Kindes führen kann.


Laut § 29 ff Betäubungsmittelgesetz werden für Herstellung/ Anbau, Handel, Einfuhr/ Ausfuhr, Abgabe, Besitz u.ä. von Betäubungsmitteln Freiheitsstrafen von bis zu 5 Jahren oder Geldstrafen verhängt.
Deshalb möchten wir, das Drogerie-Team, hiermit ausdrücklich darauf hinweisen, dass die hier aufgeführten Darstellungen rein informativen Charakter besitzen.
Sie stellen keine Anleitung bzw. Aufforderung zum Konsum illegaler sowie legaler Drogen dar.

 
 
 
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