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Substanz
Der Wirkstoff von Cannabis ist THC (delta-9-Tetrahydrocannabinol) und ist eine psychoaktive Substanz. Cannabisprodukte sind Marihuana, Haschisch und Haschischöl. Marihuana sind klein geschnittene Pflanzenteile der Hanfpflanze. Der THC-Gehalt ist etwas geringer als bei Haschisch. Haschisch ist das gepresste Harz der Hanfpflanze. Haschisch-Öl hat einen sehr hohen THC-Gehalt, es ist allerdings weniger verbreitet. Szenenamen sind Dope, Gras, Grass, Hasch, Kiffe, Pott, Shit usw..

Konsumform
Cannabis-Produkte können pur oder mit Tabak in Joints (selbst gedrehte Zigarette) und Pfeifen jeglicher Art geraucht, in Tee gelöst oder mit Essen zubereitet werden.

Wirkung
Beim Rauchen tritt die Wirkung nach etwa 5 Minuten ein, beim Verzehr dauert es mitunter 0,5-2 Stunden. Die Wirkung dauert, je nach Dosis, 2-4 Stunden.
Abhängig von der körperlichen und seelischen Verfassung sowie der Konsumform kommt es zu beruhigenden, entspannenden und stimmungsaufhellenden Effekten, einem Gefühl der Entspannung und Heiterkeit mit gesteigerter Kontaktfähigkeit. Hohe Dosierungen führen zur Intensivierung der Sinneswahrnehmungen, z.B. akustischer und visueller Art oder auch im sexuellen Erleben. So wird das Zeitempfinden oftmals falsch eingeschätzt, so dass Minuten wie Stunden erscheinen. Hunger- und Durstgefühl werden verstärkt.
Unmittelbar nach dem Konsum können kurzzeitige Nebenwirkungen wie Mundtrockenheit, "rote Augen", Steigerung der Herz- bzw. Pulsfrequenz ohne Blutdrucksteigerung, leicht herabgesetzte Körpertemperatur, Verminderung der Reaktionsfähigkeit, stark verminderter Antrieb, Beeinträchtigung des Kurzzeitgedächtnisses sowie der Konzentration und der kognitiven Leistung auftreten. Bei sehr hohen Dosierungen können außerdem Übelkeit, Erbrechen, alptraumartige halluzinationsähnliche Erlebnisse und Angstzustände auftreten.
Bei Dauergebrauch besteht die Gefahr von Atemwegserkrankungen, wie Asthma und Bronchitis sowie ein erhöhtes Lungenkrebsrisiko. Bei Männern kann der chronische Gebrauch von Cannabis den Testosteronspiegel senken und dadurch die Spermienproduktion hemmen. Bei Frauen kann der Menstruationszyklus betroffen sein. Die Gedächtnisleistung lässt stark nach. Doch sämtliche dieser Wirkungen sind wahrscheinlich reversibel und verlieren sich nach Absetzen der Droge.
Verborgene (latente) Psychosen können aktiviert werden. Des Weiteren ist eine psychische Abhängigkeit möglich!

Safer Use
Um das entstehende Risiko durch den Konsum von Cannabis zu reduzieren, solltest du unbedingt einiges beachten:
Konsumiere nur, wenn du dich wohl fühlst, da Cannabis deine jeweilige Stimmung verstärkt.
Sorge für eine dir angenehme Umgebung.
Konsumiere nicht regelmäßig, denn Cannabis sollte nicht der Mittelpunkt in deinem Leben werden.
Der häufige und exzessive Gebrauch birgt die Gefahr einer psychischen Abhängigkeit in sich.
Du solltest nicht aktiv am Straßenverkehr teilnehmen, da deine Fahrtauglichkeit  eingeschränkt ist.
Wenn du Cannabis rauchst, dann rauche es möglichst pur, das vermindert das Risiko einer Atemwegs- und Lungenkrebserkrankung. Das Lungenkrebsrisiko kann des Weiteren reduziert werden, indem du Vaporizer, Wasserpfeifen bzw. Joints mit speziellen Kohle-aktiv-Filtern benutzt. 
Wer Cannabis in Getränken oder im Essen einnimmt, sollte vorsichtig mit der Dosierung sein. Der Wirkungseintritt kann stark variieren und muss nicht zwangsläufig nach etwa einer halben Stunde eingetreten sein. In diesem Falle sollte die Dosis nicht erhöht werden, da sich die volle Wirkung noch entfaltet und das Risiko einer Überdosierung vergrößert werden würde.
Um unerwünschte Nebenwirkungen zu vermeiden, solltest du keinen Alkohol oder auch andere Drogen in Verbindung mit Cannabisprodukten einnehmen.
Sollte es Dir nach dem Konsum von Cannabisprodukten schlecht gehen, suche dir eine ruhige Umgebung, rede mit Freunden und versuche dich auf schöne Dinge einzulassen.
Da Cannabisprodukte gefäßerweiterende Wirkungen haben, sollten Personen mit Herz-Kreislauf-Problemen auf den Konsum verzichten.
Bei Notfällen: Giftnotruf : 0361 730730 oder Notruf 112.

BtMG
Erwerb, Handel und Herstellung von Cannabis ist laut BtMG verboten.

Schwangerschaft
Cannabisprodukte können aufgrund ihrer Fettlöslichkeit die Plazenta passieren und möglicherweise zur Abnahme der kindlichen Herzfrequenz führen. Bedingt durch das Rauchen kommt es zu einer geringeren Sauerstoffversorgung für den Fötus und als Folge dann zu einem niedrigeren Geburtsgewicht. Eine Fehlbildungsrate bei Neugeborenen, nach dem Genuss von THC in der Schwangerschaft ist nicht bekannt, sollte jedoch nicht ausgeschlossen werden. Einige Studien berichten über eine leichte Verkürzung der Schwangerschaft sowie eine eingeschränkte Wehentätigkeit mit manueller Lösung der Nachgeburt. Bedenklich ist der Cannabiskonsum während der Stillzeit, da eine hohe Anreicherung an Cannabinoiden in der Muttermilch nachgewiesen ist. Eine vorliegende Studie belegt ein erhöhtes Risiko für das Erkranken an einer akuten nicht lymphoblastischen Leukämie (Blutkrebserkrankung).

Laut § 29 ff Betäubungsmittelgesetz werden für Herstellung/ Anbau, Handel, Einfuhr/ Ausfuhr, Abgabe, Besitz u.ä. von Betäubungsmitteln Freiheitsstrafen von bis zu 5 Jahren oder Geldstrafen verhängt.
Deshalb möchten wir, das Drogerie-Team, hiermit ausdrücklich darauf hinweisen, dass die hier aufgeführten Darstellungen rein informativen Charakter besitzen.
Sie stellen keine Anleitung bzw. Aufforderung zum Konsum illegaler sowie legaler Drogen dar.

 
 
 
Präventionszentrum Erfurt
 
 
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