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Substanz
Der Wirkstoff ist das Amphetaminderivat MDMA. Es werden aber auch andere Derivate wie MDA, MDBD, MDE und MDEA bzw. Kombinationen mehrerer Derivate und Wirkstoffe als Ecstasy gehandelt. Als Beimengungen und auch Hauptwirkstoffe sind Amphetamine (wie z. B. in
Speed), Halluzinogene (z.B. DOB), Koffein und andere toxische Substanzen wie PMA und Atropin oder Methamphetamin zu finden. Form und Aussehen geben dabei keinen sicheren Rückschluss auf vorhandene Inhaltsstoffe.
Szenenamen sind "Adam" (für MDMA), "Eve" (für MDEA), "E", "Teile", "Pille" usw..


Konsumform
XTC wird oral als Tabletten bzw. Pille, zusammen mit Wasser, eingenommen. In seltenen Fällen wird es gesnieft.


Wirkung
Die Wirkung setzt gewöhnlich 30-45 min. nach der Einnahme ein. Die Wirkungsdauer beträgt, je nach Wirkstoff und Wirkstoffgehalt, 2-8 Stunden.

Ecstasy beeinflusst den Dopamin- (körpereigenes Belohnungs- system/ Emotionen/ Motorik) und Serotoninhaushalt (Stimmung, Schlaf-/ Wachrythmus) des Körpers. Die Folgen sind eine Verstärkung von Gefühlen, wie Glück und Euphorie, eine erhöhte Wachheit und Aufmerksamkeit, Hunger und Durst werden nicht wahrgenommen. Blutdruck, Herzfrequenz, Atmung, Motorik und Körpertemperatur steigen an.
Es kommt zu Schweißausbrüchen, die Pupillen weiten sich und die Kiefermuskulatur verkrampft, dadurch kommt es häufig zum Zähne knirschen. Ein Risiko ist das Ansteigen der Körpertemperatur auf bis zu 41°C. Dadurch kann es zu einem Kreislaufkollaps durch Überanstrengung kommen. Die Gefahr einer Überhitzung und die daraus resultierende Austrocknung des Körpers können u.U. zum Tod führen.
Bei Abklingen der Wirkung kann ein "Ecstasy-Kater" einsetzen (Depressionen, niedrige Frustrationstoleranz, Angst). Bei regelmäßigem Konsum ist eine Toleranzentwicklung beobachtbar (um die gleiche Wirkung zu erhalten, muss die Dosis erhöht werden). Nach 6-12 Wochen Pause kann ein Rausch wieder voll erlebt werden, da der Körper diese Zeit zur Regeneration seines Serotoninhaushaltes braucht.
Bei intensivem Gebrauch treten meist Abmagerung sowie Leber- und Nierenschäden auf. Ecstasy kann psychisch abhängig machen. Dauerhafte und irrreversible Hirnschäden werden noch erforscht.

Safer Use
Um das entstehende Risiko durch die Einnahme von XTC zu reduzieren, solltest du unbedingt einiges beachten:

Personen mit folgenden körperlichen Beschwerden sollten auf keinen Fall XTC konsumieren: Asthma, Zuckerkrankheit, Epilepsie, Bluthochdruck mit Störungen der Herz-Kreislauf-Regulation. Menschen mit psychischen Problemen bzw. Menschen, die sich in psychischen Belastungssituationen befinden, sollten ebenso auf den Konsum verzichten.
Achte auf dein "Set"! Set ist dein innerer Zustand, d.h. ob du dich gut/ schlecht fühlst, ob du gesund bist/ Schmerzen hast, ob du müde/ wach bist, ob du gestresst/ ausgeruht bist. Dein Set beeinflusst die Drogenwirkung dementsprechend im positiven oder negativen Sinn.
Benutze deshalb XTC niemals zur Stimmungsaufhellung oder als Problembeseitiger.
Benutze XTC nur, wenn du dich mit den Menschen und in deiner Umgebung wohl fühlst (Setting).
Nimm lieber erst eine halbe Pille, um dich vor Überdosierungen oder "schlechten" Pillen zu schützen. Am besten ist es, keine Pillen nachzuwerfen. Wenn die Wirkung nachlässt, ist das in Ordnung, denn jeder Rausch geht irgendwann zu Ende!
Beim Gebrauch von XTC musst du auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr und die Aufnahme von Vitaminen achten, dies kann unter Umständen Risiken herabsetzen.
Da koffeinhaltige Getränke dem Körper zusätzlich Wasser entziehen, solltest du besser Mineralwasser oder Säfte trinken.
Vermeide es beim Tanzen eine Kopfbedeckung zu tragen, da dies zum Wärmestau und im Extremfall zum Hitzschlag führen kann.
Mischkonsum mit anderen Drogen verstärkt das gesundheitliche Risiko, weil es zu unberechenbaren Wechselwirkungen kommen kann.
Lege immer wieder Konsumpausen ein (mindestens 4-6 Wochen).
Alkoholfreie Getränke, Vitamin C (Frischobst), Tanzpausen und Frischluft verringern das Risiko gesundheitlicher Schäden und des Katers danach.
Bei dem „Psychokater“ nach dem „Runterkommen“ helfen außerdem eine heiße Dusche, frische Klamotten und ausreichend Schlaf. Außerdem solltest du nach der Party was essen (Suppe, Obst...).
Bei Notfällen: Giftnotruf : 0361 730730 oder Notruf 112.

BtMG
Erwerb, Handel und Herstellung von Ecstasy ist laut BtMG verboten.


Schwangerschaft
Durch den Konsum von Ecstasy und anderen Amphetaminen in der Schwangerschaft erhöht sich das Risiko von Fehlbildungen beim Neugeborenen, wie z.B. Defekte des Zentralnervensystems, Herzfehler wie Herzrhythmusstörungen, Gefäßverengungen und Fehlbildungen im Bereich des Urogenitaltrakts (Nieren, Harnableitungen, Geschlechtsorgane). Die Reduzierung des Blutflusses im Mutterkuchen führt zu Entwicklungs- und Wachstumsstörungen des Föten, da eine Verminderung des Nähr- und Sauerstoffangebots vorliegt. Weiterhin besteht die Gefahr einer akuten und chronischen Leistungsschwäche der Plazenta. Allgemein stellt die Verminderung des uteroplazentaren Blutflusses und die Verengung der Blutgefäße durch Konsum von Ecstasy während der Schwangerschaft, ein erhöhtes Risiko für Mutter und Kind dar. Auftretender akuter Bluthochdruck bei der Schwangeren kann zu einer vorzeitigen Plazentalösung führen. Ebenso kann sich der Konsum während der Schwangerschaft in einem verhältnismäßig kleinem Kopfumfang des Kindes ausdrücken und sich im späteren Verlauf in einer Verhaltensstörung manifestieren. Ebenfalls gefährlich sind Fehlbildungen durch Gefäßverengungen, welche zu Hirnzysten und Hirnblutungen nach der Geburt führen können. In den ersten Entwicklungsetappen weisen die Neugeborenen eine erhöhte ausgeprägte Zittrigkeit sowie verminderten Appetit auf. Sie reagieren auf Umgebungsreize sehr schreckhaft und ihre Feinmotorik sowie der Tag-Nacht-Rhythmus sind gestört. Zu den weiteren Folgen zählen Hyperaktivität und eingeschränkte psychosoziale Wahrnehmung in den ersten drei Jahren. Auf Grund dieser sehr wahrscheinlichen und schwerwiegenden Entwicklungsschäden und den Risiken für Mutter und Kind, welche lebensbedrohlich sind und zum Verlust des Kindes führen können, empfehlen wir den Konsum in der Schwangerschaft und während der Stillzeit zu unterlassen.

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Laut § 29 ff Betäubungsmittelgesetz werden für Herstellung/ Anbau, Handel, Einfuhr/ Ausfuhr, Abgabe, Besitz u.ä. von Betäubungsmitteln Freiheitsstrafen von bis zu 5 Jahren oder Geldstrafen verhängt.
Deshalb möchten wir, das Drogerie-Team, hiermit ausdrücklich darauf hinweisen, das die hier aufgeführten Darstellungen rein informativen Charakter besitzen.
Sie stellen keine Anleitung bzw. Aufforderung zum Konsum illegaler sowie legaler Drogen dar.

 
 
 
Präventionszentrum Erfurt
 
 
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